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Stimmt es, dass Kängurus auch im Regenwald leben?

Ja. In den tropischen Regenwäldern und in den Bergregenwäldern Neuguineas beispielsweise sind die Baumkängurus heimisch.

Baumkängurus sind an ein Leben auf Bäumen auf verschiedene Weise angepasst. Im Vergleich zu am Boden lebenden Verwandten sind ihre Vorderbeine kaum verkürzt, ihre Füße sind breiter und tragen dicke, raue Sohlenpolster. Zudem sind sie mit kräftigen, stark gebogenen Krallen ausgestattet, die ihnen beim Klettern ebenfalls behilflich sind. Baumkängurus können ihre Hinterbeine außerdem einzeln bewegen, was ihnen einen weiteren Vorteil beim Klettern und Springen auf Ästen verschafft. Der gleichmäßig dicke und behaarte Schwanz dient beim Klettern als Balancierorgan oder als Stütze, kann jedoch nicht zum Greifen verwendet werden.

Die nachtaktiven Baumkängurus schlafen tagsüber und gehen in der Dämmerung und des Nachts auf Nahrungssuche. Die meisten Tiere fressen vorwiegend Blätter. Daneben stehen Früchte, weiche Baumrinde und – bei einigen Arten – Eier auf dem Speiseplan. Viele Baumkängurus halten sich während der Nahrungssuche auch am Boden auf; dort nehmen sie außerdem Pilze und Gräser zu sich. Am Boden bewegen sich die meisten Baumkängurus eher plump, der Schwanz, dem bei den Bodenkängurus Australiens eine wichtige Stützfunktion für die Fortbewegung zukommt, wird dabei über den nach vorne gebeugten Körper gehalten.

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