Daten der Weltgeschichte
17. 12. 1999
Deutschland/International
Wirtschaft und öffentliche Hand der Bundesrepublik werden in eine Bundesstiftung zu gleichen Teilen insgesamt zehn Milliarden Mark einbringen, um ehemaliger Zwangsarbeiter unter dem nationalsozialistischen Regime zu entschädigen. Hierauf einigten sich in Berlin die Vertreter der Opfer und der US-Regierung mit der deutschen Seite, die der FDP-Politiker Otto Graf Lambsdorff als Unterhändler vertrat. Die Verteilung der Gelder an die überlebenden rund 240 000 sog Sklavenarbeiter und eine Million Zwangsarbeiter, mit der noch im Jahr 2000 begonnen werden soll, bleibt zunächst umstritten.
Eine doppelte Überraschung
Biber und Fischotter waren lange aus weiten Teilen Europas verschwunden. Nun kehren beide zurück und verblüffen dabei die Fachwelt. von KURT DE SWAAF Ihre Spuren sind unübersehbar. Schon von der Alten Brücke aus erkennt man gefällte Weidenstämme, deren kahle Spitzen jetzt im Fluss liegen. Näher dran, am Ufer, gibt es weitere...
Konfabulation statt Halluzination
An dieser Stelle ist in Ausgabe 09/2023 der große Physiker Arnold Sommerfeld schon einmal mit folgendem Satz zitiert worden, „In der Natur nimmt die Entropie die Rolle der Direktorin ein, die Energie aber nur die einer Buchhalterin“ (wobei das Original den Direktor und den Buchhalter als Männer angesprochen hat, was heute...