Lexikon
Regietheater
Bezeichnung für eine Form der Theaterinszenierung, in dem nicht die „werkgetreue“ Wiedergabe eines Dramas im Sinne seines Autors im Mittelpunkt steht, sondern die eigenständige Interpretation des Textes durch den Regisseur und/oder das Ensemble die Aufführung bestimmt. Das Interesse gilt nicht der Frage, was der Autor mit seinem Stück sagen will, sondern der Neugier darauf, was der Regisseur mit der Inszenierung auszudrücken sucht. Das Regietheater gewann im Naturalismus an Bedeutung und wurde im 20. Jahrhundert im deutschsprachigen Raum zur prägenden Form der Theaterarbeit. Bedeutende Vertreter u. a.: Max Reinhardt, W. E. Meyerhold, Erwin Piscator, Peter Stein, Peter Zadek, Claus Peymann, Michael Thalheimer, Thomas Ostermeier.
Wissenschaft
Ein Wörterbuch der Düfte
Dinge, die wir sehen, hören oder fühlen, können wir meist recht gut verbal beschreiben. Bei Gerüchen dagegen fehlen uns oft die Worte. Um Düfte besser beschreibbar zu machen, haben Forschende tausende Testpersonen zu ihrer Wahrnehmung verschiedener Gerüche befragt – von Fruchtaroma bis hin zu Achselschweiß. Die Ergebnisse haben...
Wissenschaft
Kafkas Schloss als Atom
In dieses Jahr fällt der 100. Todestag von Franz Kafka, der in den Medien ausführlich gefeiert wird. Hier soll es riskiert werden, den Dichter in Verbindung mit der Naturwissenschaft zu sehen, auch wenn das zunächst wenig Erfolg zu versprechen scheint. Es soll um den unvollendeten Roman „Das Schloss“ gehen, der in den frühen...
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