Lexikon

Superhelden

Ende der 1930er Jahre in den Vereinigten Staaten von Amerika entwickeltes Genre von Comicfiguren, die sich durch außergewöhnliche mentale oder körperliche Kräfte auszeichnen, die sie befähigt gegen das Böse zu kämpfen; diese speziellen Fähigkeiten sind durch einen Unfall oder durch ein persönliches Schicksal erworben, daneben besitzt jeder Superheld aber auch eine bestimmte Schwäche, die ihn angreifbar macht. Als erste Vertreter des Genres gelten Superman (1938), Batman (1939) sowie Captain America (1941); die Entwicklung dieser Figuren muss im Zusammenhang mit dem Kampf der Alliierten gegen Nazi-Deutschland und Japan gesehen werden. Die 1960er Jahre stellten die zweite große Zeit der Superhelden-Geschichten dar, die vor allem durch den Comicverlag Marvel Enterprises verlegt wurden; erfolgreich waren hier besonders die Serien um die Fantastischen Vier, Die Spinne, Hulk, den Silver Surfer oder X-Men. Die zunehmenden Verfilmungen von Superhelden-Comics ab Ende der 1980er Jahre trugen dazu bei, dass diese Figuren seitdem zu den Standardmythen der Popkultur zählen und u. a. auch Einfluss auf die inhaltliche Entwicklung von Computerspielen oder Mangas genommen haben.
Noch kein lebensfreundlicher Ort: Die junge Erde war einem enormen Bombardement aus dem All ausgesetzt. Kometen- und Planetoiden-Einschläge lieferten wertvolle Rohstoffe – darunter organische Moleküle und Wasser, die Grundlagen für die spätere Entstehung des Lebens.
Wissenschaft

Der Ursprung der Ozeane

Himmelsstein: Am 9. Juni 1952 schlug ein 107 Kilogramm schwerer Steinbrocken aus dem All in der kanadischen Provinz Alberta in einem Weizenfeld bei dem Weiler Abee ein. Es ist der größte bekannte Enstatit-Chondrit. Diese seltene Art von Steinmeteoriten wurde nach dem darin nachweisbaren Mineral Enstatit benannt, einem...

Symbolbild Gehirn
Wissenschaft

Wie unser Gehirn den Takt unseres Schlafes vorgibt

Unser Schlaf ist bekanntermaßen in zwei Hauptphasen gegliedert: den REM-Schlaf samt Träumen und den für die Erholung wichtigen Non-REM-Schlaf. Nun haben Neurowissenschaftler erstmals herausgefunden, wie unser Gehirn zwischen diesen beiden Zuständen wechselt – und wann der Wechsel schiefgeht, sodass Schlafstörungen auftreten....

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