Lexikon
Superhelden
Ende der 1930er Jahre in den Vereinigten Staaten von Amerika entwickeltes Genre von Comicfiguren, die sich durch außergewöhnliche mentale oder körperliche Kräfte auszeichnen, die sie befähigt gegen das Böse zu kämpfen; diese speziellen Fähigkeiten sind durch einen Unfall oder durch ein persönliches Schicksal erworben, daneben besitzt jeder Superheld aber auch eine bestimmte Schwäche, die ihn angreifbar macht. Als erste Vertreter des Genres gelten Superman (1938), Batman (1939) sowie Captain America (1941); die Entwicklung dieser Figuren muss im Zusammenhang mit dem Kampf der Alliierten gegen Nazi-Deutschland und Japan gesehen werden. Die 1960er Jahre stellten die zweite große Zeit der Superhelden-Geschichten dar, die vor allem durch den Comicverlag Marvel Enterprises verlegt wurden; erfolgreich waren hier besonders die Serien um die Fantastischen Vier, Die Spinne, Hulk, den Silver Surfer oder X-Men. Die zunehmenden Verfilmungen von Superhelden-Comics ab Ende der 1980er Jahre trugen dazu bei, dass diese Figuren seitdem zu den Standardmythen der Popkultur zählen und u. a. auch Einfluss auf die inhaltliche Entwicklung von Computerspielen oder Mangas genommen haben.
Wissenschaft
Molekularer Ententanz
Heutzutage ist CO2 ist nicht sehr beliebt. Das war aber nicht immer so. Wenn man im ausgehenden 20. Jahrhundert von CO2 sprach, dann nicht wegen der Klimakrise, sondern zum Beispiel einfach, weil man es bei der Bestellung eines sprudelnden Erfrischungsgetränks als Synonym für Kohlensäure verwendet hat. Punkti-Wasser haben manche...
Wissenschaft
Unser unzuverlässiges Gedächtnis
Warum wir unseren Erinnerungen zuweilen nicht trauen können, erklärt Dr. med. Jürgen Brater. Polizisten können ein Lied davon singen: Was Augenzeugen eines Unfalls oder Verbrechens im Brustton der Überzeugung behaupten, gesehen zu haben, muss keinesfalls stimmen. Dazu sind unsere Erinnerungen viel zu fehlerhaft und störanfällig....