Lexikon
Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung
Aufmerksamkeitsdefizit-Syndrom; Hyperkinetisches SyndromAbkürzung ADHS, ADS, relativ häufig vorkommende Verhaltensauffälligkeit bei Kindern, aber auch Erwachsenen (5–14%), die sich in Störungen der Konzentration, der Wahrnehmung und der Gedächtnisbildung äußert. Als weitere Symptome können motorische Hyperaktivität, leichte Erregbarkeit, Unberechenbarkeit des Verhaltens, starke Stimmungsschwankungen, Aggressivität sowie Kontaktschwierigkeiten hinzukommen. Jungen sind 5 bis 9 mal so häufig betroffen wie Mädchen, eineiige Zwillinge meist gemeinsam. Als Ursache nimmt man an, dass im Zusammenwirken verschiedener Hirnabschnitte die erforderlichen Überträgerstoffe (Transmitter) zwischen den Schaltstellen von Hirnzellen, den Synapsen, nicht optimal wirken. Dieser Funktionsstörung liegt vermutlich eine genetische Veranlagung zugrunde. Als Therapie kommt eine individuell eingestellte medikamentöse Behandlung mit sog. Stimulanzien in Frage, die die Funktion der körpereigenen Neurotransmitter weitgehend normalisieren. Daneben können zusätzliche Maßnahmen wie Psycho- oder Verhaltenstherapie erforderlich sein.
Wissenschaft
Turbo-Gestein aus Industrieabfällen
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Wissenschaft
Geologie im Zeitraffer
Die Meere absorbieren große Mengen CO2 und bremsen so die Erderwärmung. Könnte die Zugabe von Gesteinsmehl den Prozess beschleunigen? von TIM KALVELAGE (Text und Fotos) Nach kurzer Fahrt vom Bootsanleger der meeresbiologischen Station auf den Raunefjord hinaus machen die Forschenden am „Mesokosmos Nummer eins“ fest. Zwischen...