Lexikon
Bauernlegen
die Einziehung unbebauter gutsherrlicher Bauernstellen (Wüstungen) zur Nutzung als Gutsland bzw. der Aufkauf freier Bauernhöfe, oft unter Druck, zu gleichem Zweck, vor allem infolge der Landabgabe bei der Bauernbefreiung in England seit dem 15. Jahrhundert, in Mecklenburg und Vorpommern im 16. und 17. Jahrhundert. In Preußen erschwerte die Bauernschutzpolitik des 18. Jahrhunderts eine solche Entwicklung. Die Reformgesetzgebung des 19. Jahrhunderts stellte die Veränderungen im Grundbesitz unter die Prinzipien der liberalen Wirtschaft.
Wissenschaft
Schädlingsbekämpfung nach natürlichem Vorbild
Angesichts des steigenden Nahrungsbedarfs der wachsenden Weltbevölkerung kommen in der Landwirtschaft weltweit mehr und mehr chemische Pestizide zum Einsatz. Doch viele Pflanzenschädlinge werden mit der Zeit gegen die gängigen Mittel resistent. Forschende haben nun eine Alternative entwickelt, die sich an einem natürlichen...
Wissenschaft
Umweltfreundliches Ammoniak aus Abwasser
Die industrielle Herstellung von Ammoniak benötigt bislang viel Energie und ist für hohe CO2-Emissionen verantwortlich. Eine Studie zeigt nun eine Alternative auf: Mit Hilfe eines elektrochemischen Ansatzes ist es Forschenden gelungen, Ammoniak aus nitratbelastetem Abwasser zu gewinnen. Dabei kommt ein Dreikammer-System zum...