Lexikon
Biozönọse
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Biocoenose; Lebensgemeinschaftgriechisch
]das Gefüge der verschiedenen Arten von Lebewesen, die eine Lebensstätte (Biotop) bevölkern. Dieses Gefüge befindet sich in einem beweglichen (dynamischen) Gleichgewicht (biozönotisches Gleichgewicht), das sich unter bestimmten Lebensbedingungen einstellt und auf Ernährungsbeziehungen zwischen den Gliedern der Biozönose beruht. Innerhalb dieser Beziehungen unterscheiden sich drei Typen von Organismen: 1. Produzenten, die organisches Material aufbauen (grüne Pflanzen); 2. Konsumenten, die organisches Material verbrauchen (Tiere); 3. Destruenten, die organisches Material abbauen (Bakterien u. a.). Eine Biozönose ist geschlossen (autark), wenn alle drei Typen vorhanden sind; sie ist offen (abhängig), wenn ein Typ fehlt. Ökologie.
Wissenschaft
Moore aus Moosen
Wenn die Wiedervernässung gelingt, sind Moore Kohlenstoffsenken und wertvolle Lebensräume zugleich. von OLIVER ABRAHAM Tiefe Gräben begleiten den Weg ins Amtsvenn-Hündfelder Moor, ihren Grund bedeckt eine trockene, dunkelgrüne Schicht aus getrocknetem Moos. Ein Pegel zeigt mit frisch angetrocknetem Schlamm, dass der Wasserstand...
Wissenschaft
Labor-Fleisch mit Designer-Geschmack entwickelt
Tierhaltung und Fleischkonsum sind schlecht fürs Klima und für einige Menschen ethisch nicht vertretbar. Eine Alternative dazu könnte künftig im Labor aus Zellen gezüchtetes Fleisch sein. Dessen Geschmack könnte demnächst dem von herkömmlichem Fleisch von Tieren noch näherkommen. Denn Forschende haben eine Methode entwickelt, mit...