Lexikon
Biozönọse
[
Biocoenose; Lebensgemeinschaftgriechisch
]das Gefüge der verschiedenen Arten von Lebewesen, die eine Lebensstätte (Biotop) bevölkern. Dieses Gefüge befindet sich in einem beweglichen (dynamischen) Gleichgewicht (biozönotisches Gleichgewicht), das sich unter bestimmten Lebensbedingungen einstellt und auf Ernährungsbeziehungen zwischen den Gliedern der Biozönose beruht. Innerhalb dieser Beziehungen unterscheiden sich drei Typen von Organismen: 1. Produzenten, die organisches Material aufbauen (grüne Pflanzen); 2. Konsumenten, die organisches Material verbrauchen (Tiere); 3. Destruenten, die organisches Material abbauen (Bakterien u. a.). Eine Biozönose ist geschlossen (autark), wenn alle drei Typen vorhanden sind; sie ist offen (abhängig), wenn ein Typ fehlt. Ökologie.
Wissenschaft
Fortschritt durch Abtritt
Max Planck schrieb in seiner wissenschaftlichen Selbstbiografie den Satz: „Eine neue wissenschaftliche Wahrheit pflegt sich nicht in der Weise durchzusetzen, dass ihre Gegner überzeugt werden und sich als belehrt erklären, sondern vielmehr dadurch, dass die Gegner allmählich aussterben und dass die heranwachsende Generation von...
Wissenschaft
Walgesänge ähneln menschlicher Sprache
Der Gesang der Buckelwale wird von Generation zu Generation kulturell weitergegeben. Zwei Studien zeigen nun, dass die Struktur des Walgesangs den gleichen linguistischen Grundregeln folgt wie menschliche Sprachen. Ähnlich wie unsere Sprache aus Sätzen, Wörtern und Silben besteht, sind auch die Walgesänge hierarchisch...
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