Lexikon

Ọ̈kosystem

[
griechisch
]
das Beziehungsgefüge aller Organismen (Lebensgemeinschaft, Biozönose), die einen bestimmten Lebensraum (Biotop) besiedeln, untereinander und mit den unbelebten Faktoren dieses Lebensraums, z. B. Regenwald, See, Korallenriff. Ökosysteme sind offene Systeme, weil ein Energieeintrag in Form von Sonnenlicht und vielfach ein Stoffaustausch mit der Umgebung stattfindet. Intakte Ökosysteme befinden sich in einem dynamischen Gleichgewicht (Fließgleichgewicht); sie zeichnen sich durch eine Regulationsfähigkeit aus, die durch menschliche Eingriffe verloren gehen kann. Ökosysteme sind hinsichtlich ihrer Lebensgemeinschaften unterschiedlich komplex. Besonders reich strukturiert sind z. B. Regenwälder und Korallenriffe. Werden sie großflächig zerstört, können sie sich nicht wieder regenerieren. Mit der Untersuchung von Ökosystemen beschäftigt sich die Ökosystemforschung, die Synökologie und die Produktionsbiologie.
Skizze eines Wasserhahns mit Wasserstrahl, gelben und blauen Farbspritzern im Hintergrund.
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Kofferfisch und Muster
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