Lexikon
Ọ̈kosystem
[
griechisch
]das Beziehungsgefüge aller Organismen (Lebensgemeinschaft, Biozönose), die einen bestimmten Lebensraum (Biotop) besiedeln, untereinander und mit den unbelebten Faktoren dieses Lebensraums, z. B. Regenwald, See, Korallenriff. Ökosysteme sind offene Systeme, weil ein Energieeintrag in Form von Sonnenlicht und vielfach ein Stoffaustausch mit der Umgebung stattfindet. Intakte Ökosysteme befinden sich in einem dynamischen Gleichgewicht (Fließgleichgewicht); sie zeichnen sich durch eine Regulationsfähigkeit aus, die durch menschliche Eingriffe verloren gehen kann. Ökosysteme sind hinsichtlich ihrer Lebensgemeinschaften unterschiedlich komplex. Besonders reich strukturiert sind z. B. Regenwälder und Korallenriffe. Werden sie großflächig zerstört, können sie sich nicht wieder regenerieren. Mit der Untersuchung von Ökosystemen beschäftigt sich die Ökosystemforschung, die Synökologie und die Produktionsbiologie.
Wissenschaft
Frühe Sternhaufen im galaktischen Bogen
In der Frühzeit des Kosmos waren die ersten Galaxien von intensiver Sternbildung geprägt. Jetzt haben Astronomen in einer solchen fernen Galaxie mithilfe des James-Webb-Teleskops fünf junge Sternhaufen entdeckt. Diese extrem dichten, sternreichen Ansammlungen existierten schon 460 Millionen Jahre nach dem Urknall und sind damit...
Wissenschaft
Wie Cannabinol den Schlaf fördert
Seit langem gilt der Cannabis-Bestandteil Cannabinol (CBN) als schlaffördernd. Wie genau er sich auf Tiefschlaf- und Traumphasen auswirkt, war allerdings noch unklar. Nun hat ein Forschungsteam an Ratten gezeigt, dass CBN nicht nur die Gesamtschlafdauer erhöht, sondern auch die Tiefschlafphasen fördert. Daran beteiligt ist neben...