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Was folgte auf die Schreckensherrschaft?

Nach dem Ende Robespierres übernahm eine Regierung von Bürgerlichen die Macht. Nach der neuen Direktorialverfassung lag die ausführende Gewalt bei einem fünfköpfigen Direktorium, die Legislative bei einer aus zwei Kammern bestehenden Volksvertretung. Die erfolgreiche Niederschlagung eines royalistischen Aufstands verschaffte 1796 dem jungen Napoleon Bonaparte (1769–1821) den Oberbefehl über die Italienarmee, der ihm die Macht zu einem eigenen Staatsstreich im November 1799 verlieh.

Schon 1792 war Frankreich durch eine Kriegserklärung an Österreich in einen Krieg gegen das monarchistische Europa eingetreten. Er wurde bis 1806/07 gegen wechselnde Koalitionen geführt und fand seine Verlängerung in den Napoleonischen Kriegen. Im Ersten Koalitionskrieg (1792–1795) verbündete sich Österreich mit Preußen, ab 1793 kamen Großbritannien, die Niederlande, Spanien, Sardinien, Neapel, Toskana und deutsche Reichsstände hinzu. Nach ersten Niederlagen der Revolutionäre stellten sich 1792 Erfolge für die Franzosen ein. Im zweiten Koalitionskrieg (1799–1802) schlossen sich Russland, Österreich, Großbritannien, Neapel, Portugal und das Osmanische Reich zusammen.

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