Lexikon
Off-Broadway
[ɔfˈbrɔ:dwɛi]
die Theater und Theaterstücke in den USA, die sich mit avantgardistischer Zielsetzung bewusst vom kommerziellen Theater, wie es z. B. am Broadway in New York repräsentiert wird, absetzten. Entstanden in den 1950er Jahren, um auch unbekannten Produzenten, Librettisten und Komponisten eine Chance zur Aufführung ihrer Werke zu geben. Mit nur minimalem Budget ausgestattet, wurden in den Inszenierungen die Bühnendekoration nur angedeutet, das Orchester auf zwei bis fünf Musiker reduziert, die Ensembles setzten sich aus jungen, unbekannten Darstellern zusammen. Ein Off-Broadway-Erfolg war u. a. Brecht/Weills „Threepenny Opera“, deutsch „Dreigroschenoper“ (1954).
Wissenschaft
Depressionen verändern Essensvorlieben
Depressive Menschen bevorzugen andere Lebensmittel als gesunde Menschen. Das zeigt eine Studie, die 117 Menschen mit und ohne Depressionen zu ihrer Vorliebe für bestimmte Lebensmittel befragt hat. Demnach haben Personen mit Depressionen zwar generell weniger Appetit, entwickeln dafür aber eine Vorliebe für Nahrung mit besonders...
Wissenschaft
Dem skurrilen Sexualparasitismus auf der Spur
Die winzigen Männchen wachsen an den Weibchen fest und können dadurch allzeit ihre Rolle erfüllen. Wann und warum dieses skurrile Fortpflanzungssystem bei den Tiefsee-Anglerfischen entstanden ist, beleuchtet nun eine Studie. Die Rekonstruktion der Entwicklungsgeschichte dieser bizarren Meerestiere verdeutlicht, dass der...
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