Lexikon

Embryotransfer

die Übertragung von Embryonen sehr früher Entwicklungsstufe (meist im Vier- bis Achtzellstadium) in die hormonell zur Einnistung vorbereitete Gebärmutter. Die Befruchtung reifer Eizellen, die der Frau vorher entnommen wurden, erfolgt außerhalb des Körpers (In-vitro-Fertilisation), der Transfer auf die austragende Frau nach ca. 48 Stunden. Nach dem deutschen Embryonenschutzgesetz dürfen beim Menschen pro Embryotransfer höchstens drei Embryonen übertragen werden, um höhere Mehrlingsschwangerschaften auszuschließen. Die Embryotransfer-Erfolgsrate beträgt 1523%, die Rate von Mehrlingsgeburten 15%.
In der Tierzucht (hauptsächlich Rind und Schwein) bezeichnet Embryotransfer die Übertragung von befruchteten Eizellen eines Spendertieres auf Empfängertiere. Durch Hormonbehandlung wird die Ovulationsrate (Produktion reifer Eizellen) des Spendertieres erhöht. Nach der künstlichen Besamung werden die Embryonen in die Gebärmütter der Empfängertiere übertragen.
Magellan, Sonde, Venus
Wissenschaft

Venus immer noch feurig

Neue Auswertungen alter Radardaten legen nahe: Auf unserer Nachbarwelt quoll noch vor drei Jahrzehnten Lava aus Vulkanen heraus. Die Venus könnte sogar aktiver sein als die Erde. von THORSTEN DAMBECK Anders als der Mars ist die Venus dauerhaft in eine dicke Schicht aus Wolken gehüllt. Jahrhundertelang konnte deshalb kein Fernrohr...

Mastodon
Wissenschaft

Neue Einblicke in die Evolution des Mastodons

Neben den Mammuts gab es während der Eiszeit noch ein weiteres Rüsseltier – das Mastodon. Dessen Evolutionsgeschichte ist offenbar komplexer als bisher angenommen. Das zeigen Analysen alter DNA aus den Knochen und Stoßzähnen von sieben Exemplaren dieser amerikanischen Megafauna. Demnach wanderten die Mastodons in Folge von...

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