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Wie entsteht aus den Samen Kakao?

Die wegen ihrer Form als »Kakaobohnen« bezeichneten Kerne werden nach der Ernte aus der Frucht gekratzt und sechs Tage lang fermentiert. Bei diesem Prozess sorgen Mikroorganismen und oxidative Vorgänge für den Abbau von Bitterstoffen und die Ausbildung des typischen Aromas.

Anschließend werden die Kerne getrocknet und geröstet. Dabei lösen sich die Samenschalen und können leicht entfernt werden. Durch Mahlen und Walzen entsteht aus den Samenkernen ein zäher Brei, die Kakaomasse. Sie besteht zu 50 Prozent aus Fett und ist ein wichtiger Bestandteil von Schokolade. Das Fett lässt sich etwa zur Hälfte aus der Kakaomasse pressen und kommt als Kakaobutter auf den Markt. Außer in Schokolade findet dieser Rohstoff Verwendung in der kosmetischen und pharmazeutischen Industrie als Grundlage für Produkte wie Salben, Cremes und Zäpfchen. Was von der Kakaomasse übrig bleibt, wird getrocknet und zu Kakaopulver verarbeitet. Ein besonderes Verfahren nach van Houten erhöht dabei die Löslichkeit des Pulvers.

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Wissenschaft

  Vom Leben und  Sterben der Arten

In den letzten rund 440 Millionen Jahren gab es fünf Massenaussterben. Forschende untersuchen, was den derzeitigen Artenschwund bewirkt. Sie liefern wichtige Erkenntnisse als Grundlage für Politik und Umweltschutz. Kompakt Es gibt viele Gründe für den Artenschwund. Doch künftig wird sich verstärkt die Erderwärmung auswirken....

Wasserstoff, Fermentierng
Wissenschaft

Wasserstoff aus Bier und Schokolade

Bakterien, die aus Abfällen Wasserstoff erzeugen, können ein wichtiger Teil der Energiewende werden.

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