Lexikon
Endosymbiọse
[
griechisch
]Form der Symbiose, bei der der Symbiont im Inneren seines Wirtsorganimus lebt. Z. B. beherbergen viele Schwämme, Hohltiere und Weichtiere einzellige Algen (Zoochlorellen, Zooxanthellen) in ihrem Inneren und profitieren von deren Photosyntheseprodukten. Gliedertiere, die von Holz, Pflanzensäften oder Wirbeltierblut leben (Schaben, Termiten, Ameisen, Wanzen, Läuse, Käfer, Milben u. a.) enthalten Mikroorganismen (Hefen, Bakterien, Geißeltierchen u. a.), die schwer verdauliche Nahrung wie Cellulose aufschließen, ebenso die Wiederkäuer.
Wissenschaft
Depression: Frühe Behandlung kann Schlimmeres verhindern
Wer an einer Depression erkrankt ist, hat häufig einen langen, anstrengenden Weg zurück in die Gesundheit vor sich. Bisher finden Diagnose und Therapie zudem oft erst bei eindeutigen, schwereren Symptomen statt. Doch was wäre, wenn sich Depressionen schon weit früher „im Keim ersticken“ ließen? Eine Metastudie hat nun ergeben,...
Wissenschaft
KI-Stift könnte Parkinson-Diagnostik verbessern
Parkinson wird oft erst diagnostiziert, wenn die Betroffenen bereits unter deutlichen Symptomen wie Zittern leiden. Die bis dahin entstandenen Schäden im Gehirn lassen sich jedoch nicht wieder rückgängig machen. Um die neurodegenerative Krankheit früher diagnostizieren zu können, haben Forschende nun einen Stift entwickelt, der...