Lexikon
Endosymbiọse
[
griechisch
]Form der Symbiose, bei der der Symbiont im Inneren seines Wirtsorganimus lebt. Z. B. beherbergen viele Schwämme, Hohltiere und Weichtiere einzellige Algen (Zoochlorellen, Zooxanthellen) in ihrem Inneren und profitieren von deren Photosyntheseprodukten. Gliedertiere, die von Holz, Pflanzensäften oder Wirbeltierblut leben (Schaben, Termiten, Ameisen, Wanzen, Läuse, Käfer, Milben u. a.) enthalten Mikroorganismen (Hefen, Bakterien, Geißeltierchen u. a.), die schwer verdauliche Nahrung wie Cellulose aufschließen, ebenso die Wiederkäuer.
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