Lexikon

EPR

Abkürzung für englisch European Pressurized Water Reactor, deutsch Europäischer Druckwasserreaktor, in deutsch-französischer Zusammenarbeit ab Anfang der 1990er Jahre entwickelter Kernreaktor, der sich nach Einschätzung des Herstellers durch eine weiter verbesserte Sicherheit und Wirtschaftlichkeit auszeichnet. Gegenüber herkömmlichen Druckwasserreaktoren ist der EPR so ausgelegt, dass auch schwere Störfälle mit einer Kernschmelze auf das Reaktorgebäude beschränkt und damit beherrschbar bleiben sollen. Der EPR verfügt u. a. über ein doppelwandiges Containment (Sicherheitsbehälter) aus Stahlbeton mit einer Gesamtstärke von 2,6 m, vierfach redundante und räumlich voneinander getrennte Sicherheitssysteme und über ein spezielles Keramikbecken als Ausbreitungsfläche, auf der bei einem Kernschmelzunfall die Schmelze aufgefangen und gekühlt werden soll. Der erste EPR mit einer elektrischen Leistung von 1600 MW wird an der Westküste Finnlands auf der Insel Olkiluoto gebaut und soll 2011 den Betrieb aufnehmen.
Ein Weibchen der Art Culex pipiens molestus. Die Mücken im Londoner Untergrund plagten die Menschen besonders während des Zweiten Weltkriegs, als die Tunnel Schutz vor Bomben boten. Biologen von der Princeton University haben kürzlich die Evolutionsmechanismen der Mücken aufgedeckt.
Wissenschaft

Anpassung der Arten

Durch seinen gewaltigen ökologischen Fußabdruck mischt der Mensch zunehmend in der Evolution mit. Manche Tiere fügen sich den veränderten Bedingungen.

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Wohlbefinden
Wissenschaft

Globale Erhebung des Wohlbefindens

Was trägt dazu bei, dass Menschen ein erfülltes Leben führen? Dieser Frage widmet sich eine neue Studie zum menschlichen Wohlbefinden, die Befragungsdaten von mehr als 200.000 Menschen aus 22 Ländern der Welt erhoben hat. Die Ergebnisse der „Global Flourishing Study“ bestätigen, dass Faktoren wie Arbeit, Bildungsstand, Ehe und...

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