Lexikon
Eurodollarmarkt
EDMTeil internationaler Geld- und Kapitalmärkte, auf dem Euro-Dollar gehandelt werden; geographisch nicht auf Europa beschränkt, sondern auf den Eurogeldmarkt insgesamt bezogen. Ursprünglich entstand der Eurodollarmarkt durch Verlagerung von Dollarguthaben aus den USA zu europäischen Banken, vor allem in London. Die Attraktivität des Eurodollarmarkt liegt vor allem in relativ hoher Verzinsung der Einlagen, steuerlichen Vergünstigungen an Offshorefinanzplätzen (z. B. in der Karibik), Befreiung von Mindestreserven, verminderter Bankenaufsicht sowie relativ niedriger Kreditkosten. Der Eurodollarmarkt ist statistisch nur unvollständig erfasst und kann daher die Geldpolitik einzelner Länder erheblich beeinträchtigen; Offshoregeschäfte.
Wissenschaft
Kontaktfreudiger Erdkern
Aus dem Kern unsere Planeten sickert langsam Material in den Erdmantel ein. Das lässt sich an der Zusammensetzung des Edelmetalls Ruthenium aus Vulkangestein ablesen. von DIRK EIDEMÜLLER Tief im Innern der Erde ruht eine gewaltige Kugel aus Eisen: der Erdkern. Er ist innen fest und in seinen äußeren Bereichen flüssig. Das ist aus...
Wissenschaft
Atomstrom aus der Batterie
Wir neigen dazu, radioaktives Material in erster Linie als gefährlich zu betrachten, und das aus guten Gründen. Dass es strahlt, bedeutet aber auch, dass es kontinuierlich Energie abgibt. Radioaktive Materialien eignen sich daher hervorragend für Batterien. Wird dabei ein Material mit einer langen Halbwertszeit verwendet, können...