Lexikon
Eurodollarmarkt
EDMTeil internationaler Geld- und Kapitalmärkte, auf dem Euro-Dollar gehandelt werden; geographisch nicht auf Europa beschränkt, sondern auf den Eurogeldmarkt insgesamt bezogen. Ursprünglich entstand der Eurodollarmarkt durch Verlagerung von Dollarguthaben aus den USA zu europäischen Banken, vor allem in London. Die Attraktivität des Eurodollarmarkt liegt vor allem in relativ hoher Verzinsung der Einlagen, steuerlichen Vergünstigungen an Offshorefinanzplätzen (z. B. in der Karibik), Befreiung von Mindestreserven, verminderter Bankenaufsicht sowie relativ niedriger Kreditkosten. Der Eurodollarmarkt ist statistisch nur unvollständig erfasst und kann daher die Geldpolitik einzelner Länder erheblich beeinträchtigen; Offshoregeschäfte.
Wissenschaft
Das Meer in Plutos Unterwelt
Als der sonnenferne Zwergplanet entstand, besaß er nicht nur viel Eis, sondern auch reichlich Wärme für einen Ozean aus Schmelzwasser. Dieses Tiefenmeer existiert vielleicht noch heute. von THORSTEN DAMBECK Am 14. Juli 2015 raste die Raumsonde New Horizons mit dem zehnfachen Tempo einer Gewehrkugel an Pluto vorbei. Es war das...
Wissenschaft
Moderne Sisyphusse
Experimentelle Forschung braucht Geld. Manchmal viel Geld. Wenn man als Wissenschaftler an einem nicht industriellen Forschungsinstitut arbeitet – also beispielsweise einer Universität oder einem Max-Planck-Institut –, spendieren hierzulande in aller Regel steuerfinanzierte Fördergeber wie das Bundesforschungsministerium, die...
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