Wissensbibliothek
Fische als Haustiere: Was muss man unbedingt beachten?
Bei der Wahl von Zierfischen muss man auf die verschiedenen Ansprüche der Tiere achten: Im Kaltwasseraquarium fühlen sich etwa Goldfisch, Stichling, Diamant- und Sonnenbarsch wohl. Im Warmwasseraquarium, bei Temperaturen von 22 °C und mehr, lassen sich Zwergbuntbarsche, Guppys, Rote Neonfische oder die prächtigen Diskusfische (Symphysodon-Arten) halten. Diese maximal zwölf Zentimeter langen, violett auf blauem Grund gemusterten Fische gelten als die Könige der Zierfische. Sie stammen ursprünglich aus dem Amazonasgebiet und benötigen ein großes Becken mit warmem, leicht saurem, weichem Wasser. Interessant ist ihre Jungenaufzucht: In den ersten Wochen nach dem Schlüpfen ernähren sich die Jungfische ausschließlich von einem Sekret, das sie von der Haut ihrer Eltern abzupfen.
Übrigens: Schon im antiken Rom hielt man Fische in Gefäßen oder Teichen – nicht um sie zu essen, sondern um sich an ihrer Schönheit zu erfreuen und ihr Verhalten zu studieren. Fische als Heimtiere leben heute in gläsernen, mit Wasserpflanzen bewachsenen Aquarien, die meist zusätzlich belüftet, beleuchtet und beheizt sind.
Der jüngste Neutronenstern
Astronomen haben in der Großen Magellan’schen Wolke das bizarre Relikt der berühmten Supernova von 1987 gesichtet. Der entstandene Neutronenstern heizt den Staub, der ihn einhüllt, gewaltig auf. von THORSTEN DAMBECK Lange mussten die Astronomen auf diese Sternexplosion warten – etwas Ähnliches war zuletzt zu Beginn des 17....
Fliegen im Magnetfeld
Wenn sich die Schwärme von Zugvögeln im Herbst auf den Weg zu ihren Winterquartieren machen, nutzen sie zur Orientierung einen inneren Kompass, der als Magnetsinn zu operieren scheint. Die Vögel verfügen über Magnetfeld-Rezeptoren, mit deren Hilfe sie den Neigungswinkel des Erdmagnetfeldes wahrnehmen können. Rotkehlchen haben...