Lexikon
Finanzderivạte
Börsenwesen
aus Instrumenten des Geld- und Kapitalmarkts abgeleitete Formen der Kurssicherung, der Arbitrage und der Spekulation. Dazu gehören Futures, Swaps, Optionen. Als Finanzderivate werden auch Kredite an Unternehmen betrachtet, deren Gegenmittel über sog. Euronote facilities unmittelbar am Markt aufgenommen werden, während die Banken nicht mehr als Kreditgeber, sondern nur noch als sog. Underwriter, die etwa Teile einer Emission übernehmen, fungieren. Die meisten Finanzderivate sind als schwebende Geschäfte nicht in der Bilanz auszuweisen. Da sie aber trotzdem finanzielle Gefahren für das Unternehmen darstellen, beeinträchtigen sie den Grundsatz der Bilanzwahrheit. Sie sind damit auch der Geldmengensteuerung durch die Zentralbank entzogen.
Wissenschaft
Risikofaktor Luft
Das Vergessen im Alter wird von Feinstaub beschleunigt. Wie wirken Schadstoffe auf das Gehirn? von SUSANNE DONNER Anfangs war es nur eine Ahnung, dass etwas nicht stimmte. Die Mutter suchte nachts unentwegt die Toilette auf und vergaß am stillen Örtchen, dass sie ins Bett zurückkehren sollte, und geisterte im Haus herum. Später...
Wissenschaft
Verständnis für soziale Strukturen fördert den eigenen Aufstieg
Wer sozial gut vernetzt ist, bringt es oft besonders weit auf der Karriereleiter. Doch welche Faktoren bestimmen darüber, ob wir uns mit den „richtigen“ Personen anfreunden? Eine Studie hat nun erhoben, wie sich die sozialen Netzwerke von Studierenden in ihrer Anfangszeit an der Universität entwickeln. Das Ergebnis: Wer bereits...
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