Lexikon
Finanzderivạte
Börsenwesen
aus Instrumenten des Geld- und Kapitalmarkts abgeleitete Formen der Kurssicherung, der Arbitrage und der Spekulation. Dazu gehören Futures, Swaps, Optionen. Als Finanzderivate werden auch Kredite an Unternehmen betrachtet, deren Gegenmittel über sog. Euronote facilities unmittelbar am Markt aufgenommen werden, während die Banken nicht mehr als Kreditgeber, sondern nur noch als sog. Underwriter, die etwa Teile einer Emission übernehmen, fungieren. Die meisten Finanzderivate sind als schwebende Geschäfte nicht in der Bilanz auszuweisen. Da sie aber trotzdem finanzielle Gefahren für das Unternehmen darstellen, beeinträchtigen sie den Grundsatz der Bilanzwahrheit. Sie sind damit auch der Geldmengensteuerung durch die Zentralbank entzogen.
Wissenschaft
Der klügste Mensch, von dem kaum jemand gehört hat
Manchmal tauchen in der Wissenschaftsgeschichte Figuren auf, von denen man meint, sie als die klügsten Menschen auf dem Erdball feiern zu müssen. Der amerikanische Physiker Richard Feynman (1918 bis 1988) wurde von vielen Zeitgenossen so eingeschätzt. Genau wie der aus Ungarn stammende Mathematiker John von Neumann (1903 bis 1957...
Wissenschaft
Computer überall
„Computus“ – so heißt das Buch, in dem der Mittelalterhistoriker Arno Borst erklärt, dass Leute, die ihre Texte auf einem Computer schreiben und Geld von einem Konto abheben, Dinge nutzen, deren Bezeichnungen von dem Ausdruck „computus“ abstammen, der zugleich uralt und vielseitig ist. Bereits in der Antike erfassten die Menschen...