Lexikon
Optiọn
Börsenwesen
Vereinbarung zwischen Käufer und Verkäufer, eine bestimmte Menge eines Basiswertes zu einem festgelegten Preis zu einem fixierten Termin zu kaufen oder zu verkaufen. Der Abschluss zielt in erster Linie auf Gewinnmöglichkeiten bis zum Verfallsdatum der Option, weniger auf eine tatsächliche Lieferung des Basiswertes. Eine Kaufoption wird als Call, eine Verkaufsoption als Put bezeichnet. Der Verkäufer, Stillhalter genannt, erhält vom Käufer als Prämie einen Optionspreis. Davon zu unterscheiden ist der Basispreis, zu dem der Käufer bzw. Verkäufer einer Option den optierten Gegenstand bis zum Verfallsdatum von seinem Geschäftspartner kaufen bzw. an ihn veräußern kann.
Der Kauf einer Option hat sich im Nachhinein gelohnt, wenn der Preis des Basiswertes so stark ansteigt, dass er die Summe von altem Basispreis und Optionsprämie übersteigt. Optionen werden in Deutschland standardisiert an der Eurex® gehandelt.
Wissenschaft
Fatale Rauchzeichen
Dass Zigarettenrauch nicht gesund ist, weiß man schon lange. Wenn Raucherinnen und Raucher derart stark husten müssen, dass ihnen beinahe das Beuschel zum Hals rauskommt, nennt man das in Österreich deshalb gern einen Friedhofsjodler. Trotzdem war das Gezeter groß, als die Europäische Kommission unlängst empfohlen hat, rauchfreie...
Wissenschaft
Wie Fledermäuse Zusammenstöße vermeiden
Fledermäuse können in großen Schwärmen aus tausenden Tieren auf engem Raum fliegen, ohne dabei in der Luft zusammenzustoßen. Wie ihnen das gelingt, haben nun Biologen herausgefunden. Demnach passen die Tiere sowohl ihre Flugbewegungen als auch die Rufe ihrer Echoortung an die herausfordernde Situation beim abendlichen...