Lexikon
Freidenker
englisch freethinker, ein Mensch, der frei von religiösen Dogmen denkt; erstmals 1697 von W. Molyneux als Bezeichnung für die englischen Deisten (E. Herbert von Cherbury, A. A. C. Shaftesbury und ihre Nachfolger) gebraucht. Einzelne französische Enzyklopädisten wie D. Diderot, D. von Holbach und C.-A. Helvétius verbanden dann den Freidenker-Begriff mit der grundsätzlichen Ablehnung nicht nur jeder Offenbarungsreligion, sondern auch der „natürlichen Religion“ und naturgegebener moralischer Gesetze (auch Freigeister genannt). Im 19. Jahrhundert wurden die Freidenker geprägt durch das mechanistische Weltbild der Naturwissenschaft einerseits und durch die sozialrevolutionäre Lehre von K. Marx andererseits (Monismus). Die Welt-Union der Freidenker hat rund 6 Mio. Mitglieder.
Wissenschaft
News der Woche 03.10.2025
Der Beitrag News der Woche 03.10.2025 erschien zuerst auf wissenschaft.de.
Wissenschaft
Klimafreudliche Trunkenheit
Die Klimakrise schreitet fast ungehindert voran. Die Ergebnisse der letzten Klimakonferenz COP30 sind so dürftig, dass man sie als „Ergebnisse“ unter Anführungszeichen setzen muss. Die Einzigen, die angesichts dieser Weltlage Grund haben, um mit einem Glas Sekt anzustoßen, sind die fossile Industrie und rechte und rechtsextreme...
Weitere Artikel aus dem Kalender
Weitere Lexikon Artikel
Weitere Artikel aus dem Wahrig Fremdwörterlexikon
Mehr Artikel zu diesem Thema
Weitere Artikel aus dem Wahrig Synonymwörterbuch
Weitere Artikel auf wissenschaft.de
Die weiße Welt
Das weiße Gold
Globale Überreichweiten
Der Weg des Wassers
Die Furcht vor der Dunkelflaute
Südlicher Ozean nimmt mehr CO2 auf als gedacht