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LEXIKON

Frühförderung

rechtzeitig einsetzende Hilfsmaßnahmen für behinderte u. von Behinderung bedrohte Kinder. Aufgrund der Früherkennung von Entwicklungsstörungen im Säuglings- u. Kleinkindalter soll frühzeitig mit entsprechender Behandlung u. Förderung begonnen werden. Schwerpunkt der F. ist, dem Entstehen der Behinderung bzw. Störung vorzubeugen. Im dt. Sprachgebiet hat die F. in den 1950er Jahren in breitem Umfang mit gehörlosen Kleinkindern begonnen, Vorbilder waren England u. Schweden; gleichartige Bemühungen für andere Gruppen behinderter Kleinkinder folgten. Zur F. gehören therapeutische, medizinische, pädagogische u. soziale Maßnahmen zur Förderung u. Rehabilitation entwicklungsgestörter Kinder.
H. Bach (Hrsg.), Früherziehungsprogramme für geistig behinderte u. entwicklungsverzögerte Säuglinge u. Kleinkinder. 1975. Deutscher Bildungsrat (Hrsg.), Zur pädagog. Förderung behinderter u. von Behinderung bedrohter Kinder u. Jugendlicher. 1973. G. Heese (Hrsg.), F. behinderter u. von Behinderung bedrohter Kinder. 1978. A. Löwe, Früherfassung, Früherkennung, Frühbetreuung hörgeschädigter Kinder. 1976.
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