Lexikon
Geflügelpest
HühnerpestBezeichnung für zwei durch verschiedene Viren hervogerufene anzeigepflichtige Geflügelseuchen; zum einen die durch Influenzaviren hervorgerufene klassische Geflügelpest, die vor allem Hühner, Puten, Enten, Gänse und Wildvögel befallen kann und die heute besonders in ihrer aggressiven Variante als Vogelgrippe bezeichnet wird; zum anderen die durch ein Paramyxovirus verursachte atypische Geflügelpest (Newcastle-Krankheit), die vor allem bei Hühnern und Truthühnern auftritt und sich rasch ausbreitet. Bei einem Befall muss sofort der gesamte Bestand getötet werden. In Deutschland ist eine regelmäßige Impfung für jeden Hühner- und Truthühnerbestand vorgeschrieben. Beim Menschen können die Viren in Einzelfällen eine Bindehautentzündung auslösen.
Wissenschaft
Einstein und die Lichtmauer
Sind Überlichtgeschwindigkeiten möglich? von RÜDIGER VAAS Beim Anblick der Sterne verfalle ich ins Träumen, genauso wie ich bei den schwarzen Punkten ins Träumen komme, die auf einer Landkarte Städte und Dörfer markieren“, hat der Maler Vincent van Gogh einmal gestanden. „Warum, frage ich mich, sollten die leuchtenden Punkte am...
Wissenschaft
Augen: Komplizen des Lichts
Die Sinneszellen in unserer Netzhaut sind so sensibel, dass sie einzelne Photonen wahrzunehmen vermögen. Dabei sind die menschlichen Augen aber bei Weitem nicht die besten: Einige Tiere sehen die Welt in einer Weise, die für uns fast unvorstellbar ist. von Christian Jung Wir erfahren die Welt durch unsere Sinne. Hören, Schmecken...