Lexikon
Geflügelpest
HühnerpestBezeichnung für zwei durch verschiedene Viren hervogerufene anzeigepflichtige Geflügelseuchen; zum einen die durch Influenzaviren hervorgerufene klassische Geflügelpest, die vor allem Hühner, Puten, Enten, Gänse und Wildvögel befallen kann und die heute besonders in ihrer aggressiven Variante als Vogelgrippe bezeichnet wird; zum anderen die durch ein Paramyxovirus verursachte atypische Geflügelpest (Newcastle-Krankheit), die vor allem bei Hühnern und Truthühnern auftritt und sich rasch ausbreitet. Bei einem Befall muss sofort der gesamte Bestand getötet werden. In Deutschland ist eine regelmäßige Impfung für jeden Hühner- und Truthühnerbestand vorgeschrieben. Beim Menschen können die Viren in Einzelfällen eine Bindehautentzündung auslösen.
Wissenschaft
Komplexe Tätowierungen auf Mumien in Peru entdeckt
Tattoos sind ein uralter und bis heute beliebter Körperschmuck. In der präkolumbischen Chancay-Kultur in Südamerika hatten sie offenbar eine größere Bedeutung als bislang gedacht. Denn auf der Haut von rund 1 200 Jahre alten Mumien aus Peru haben Forschende feingliedrige Tätowierungen aus komplexen Mustern entdeckt. Die Tinte war...
Wissenschaft
Vulkane spucken Diamanten
Vor Äonen förderten sogenannte Kimberlite Diamanten aus den Tiefen der Erde. Diese explosive Spielart des Vulkanismus wurde durch das Zerbrechen tektonischer Platten befeuert. von THORSTEN DAMBECK Diamanten sind nicht nur als Schmuck beliebt, sondern verleihen auch Sinnsprüchen ihren Glanz: „Tugend und Laster sind verwand wie...