Lexikon

Gesundheitsökonomik

Analyse der Allokations- und Verteilungswirkungen des Gesundheitssektors mit Hilfe des ökonomischen Instrumentariums. Gesundheitsgüter (Arzt- und Krankenhausleistungen, Medikamente) sind als knappe Güter anzusehen, da zu ihrer Produktion Ressourcen aufgewandt werden müssen, die anderen Verwendungen entzogen werden. Gesundheitsökonomik untersucht demzufolge die Bedingungen der Produktion und Verteilung von Gesundheitsgütern, wobei die speziellen Merkmale dieses Marktes (Patient Arzt Krankenkasse) besonders berücksichtigt werden. Fragestellungen aus der volkswirtschaftlichen Perspektive sind z. B. der Zusammenhang zwischen Gesundheitsausgaben und Gesundheitsquote, die Allokation der Ausgaben zwischen verschiedenen Segmenten des Gesundheitswesens sowie zwischen öffentlichen und privaten Trägern und die Auswirkungen verschiedener Krankenversicherungssysteme auf die Einkommensverteilung. In einzelwirtschaftlicher Betrachtungen werden im Rahmen der Krankenhausbetriebslehre Unternehmensführung, Leistungserstellung, Kostenrechnung und Finanzierung von Krankenhäusern erforscht.
Essgewohnheiten, Zucker
Wissenschaft

Auf den Geschmack gekommen

Ernährung hinterlässt Spuren – in den Zellen, im Stoffwechsel und in den Organen. Besonders in Schwangerschaft und früher Kindheit zählt jeder Bissen. Zu viel Zucker kann dauerhaft schaden. von CLAUDIA CHRISTINE WOLF Stellen Sie sich vor, Sie frühstücken Milchfisch-Congee, einen taiwanesischen Reisbrei mit Meeresfrüchten. Oder...

Hände
Wissenschaft

Nervenzellen unserer Haut sind vielseitiger als gedacht

Mindestens 16 verschiedene Typen an Nervenzellen kommen in unserer Haut vor. Zusammen bilden sie den menschlichen Tast-, Temperatur- und Schmerzsinn. Doch entgegen der bisherigen Annahme ist nicht ein spezialisierter Zelltyp für Schmerz und ein anderer für Berührungen, Kälte oder Hitze verantwortlich – vielmehr reagieren die...

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