Lexikon

Gesundheitsökonomik

Analyse der Allokations- und Verteilungswirkungen des Gesundheitssektors mit Hilfe des ökonomischen Instrumentariums. Gesundheitsgüter (Arzt- und Krankenhausleistungen, Medikamente) sind als knappe Güter anzusehen, da zu ihrer Produktion Ressourcen aufgewandt werden müssen, die anderen Verwendungen entzogen werden. Gesundheitsökonomik untersucht demzufolge die Bedingungen der Produktion und Verteilung von Gesundheitsgütern, wobei die speziellen Merkmale dieses Marktes (Patient – Arzt – Krankenkasse) besonders berücksichtigt werden. Fragestellungen aus der volkswirtschaftlichen Perspektive sind z. B. der Zusammenhang zwischen Gesundheitsausgaben und Gesundheitsquote, die Allokation der Ausgaben zwischen verschiedenen Segmenten des Gesundheitswesens sowie zwischen öffentlichen und privaten Trägern und die Auswirkungen verschiedener Krankenversicherungssysteme auf die Einkommensverteilung. In einzelwirtschaftlicher Betrachtungen werden im Rahmen der Krankenhausbetriebslehre Unternehmensführung, Leistungserstellung, Kostenrechnung und Finanzierung von Krankenhäusern erforscht.
Ionen, Licht
Wissenschaft

Der solare Doppelpack

Max-Planck-Forscher haben eine neuartige Technologie für die direkte Speicherung von Sonnenlicht geschaffen. Damit ist es möglich, das Sonnenlicht in ein und demselben Material zu absorbieren und zu speichern: eine Sonnenbatterie. von RALF BUTSCHER Es ist ein recht unscheinbares, ungefähr fingernagelgroßes Plättchen, das die...

Supraleiter
Wissenschaft

Unidentifizierbare supraleitende Objekte

Einige überzogene Hypes und handfeste Skandale haben ein schlechtes Licht auf die Forschung mit Hochtemperatursupraleitern geworfen. Was läuft schief auf dem Gebiet? von DIRK EIDEMÜLLER In den letzten Monaten haben wiederholt Berichte die Runde gemacht, dass endlich Supraleiter in Reichweite kommen, die auch bei normalen...

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