Lexikon

Grammatikalisierung

Erscheinung des Sprachwandels, bei dem lexikalische Elemente allmählich grammatische Funktionen übernehmen und ihre syntaktische, semantische sowie teilweise ihre morphologische Eigenständigkeit einbüßen. Dieser Prozess wurde erstmals 1912 von dem französischen Sprachwissenschaftler A. Meillet beschrieben. Im Deutschen sind z. B. die Tempus- und Passivbildung mit den Hilfsverben haben, sein und werden das Ergebnis von Grammatikalisierung: Ehemalige Vollverben haben ihre ursprüngliche Bedeutung eingebüßt und sind zum Bestandteil grammatischer Konstruktionen geworden.
forschpespektive_NEU.jpg
Wissenschaft

Von Helden und Räubern

Jedes Geschäft hat seine Helden. Auch – seien wir mal ehrlich – die an sich so selbstlose und einzig der Wahrheit verpflichtete Wissenschaft. Der Stoff, aus dem ihre Helden sind, ist dabei oftmals der gleiche: Jemand widerspricht mit ganz neuen Erkenntnissen der anerkannten Meinung, wird dafür über lange Zeit angegriffen,...

Industrie, Rohstoffe
Wissenschaft

Wege aus der Abhängigkeit

Seltene Erden sind nahezu unentbehrlich, schwer zu beschaffen und kompliziert zu recyceln.. Die Wissenschaft hat alle drei Herausforderungen angenommen.

Der Beitrag Wege aus der Abhängigkeit erschien zuerst auf...

Weitere Lexikon Artikel

Weitere Artikel aus dem Wahrig Herkunftswörterbuch

Weitere Artikel aus dem Vornamenlexikon