Lexikon

Hammondorgel

[
ˈhæmənd-
]
ein Elektrophon mit orgelähnlicher Spieleinrichtung, äußerlich etwa wie ein Harmonium gebaut; von L. Hammond (* 1895,  1973) 1934 in Chicago entwickelt. Die Töne werden dadurch erzeugt, dass je eine rotierende Scheibe mit ihrem in regelmäßigen Kurven ausgeschnittenen Rand am Kopf eines Elektromagneten vorbeiläuft und in diesem durch periodische Änderung des Magnetfelds eine elektrische Schwingung gewünschter Frequenz hervorruft, die dann verstärkt und durch Lautsprecher hörbar gemacht wird. Die Klangfarben (Register) kann man innerhalb gewisser Grenzen einstellen.
Wissenschaft

Portrait eines Außenseiters

Jenseits von Pluto gibt es urtümliche Fels- und Eisbrocken wie sonst nirgendwo im Sonnensystem. Die Raumsonde New Horizons hat erstmals einen davon aus der Nähe inspiziert. von THORSTEN DAMBECK Am Neujahrstag 2019 passierte die Raumsonde New Horizons in 3538 Kilometer Minimalabstand ein seltsames Objekt namens Arrokoth. In einer...

Marspolkappe, Mars
Wissenschaft

Wenn die Marsluft vom Himmel fällt

Auf dem Roten Planeten schwankt die Ausdehnung der eisbedeckten Polkappen im Takt der Jahreszeiten. Die Wassereismassen sind ein Archiv für vergangene Klimazyklen. von THORSTEN DAMBECK Unter den acht Planeten im Sonnensystem gilt der Mars als besonders erdähnlich. Schon 1781 äußerte William Herschel die Vermutung, dass die im...

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