Lexikon

Junkbonds

[ˈdʒʌŋkbɔnds; Pl.; engl.]
an der Börse Anleihen minderer Qualität, die sehr risikoreich sind und deshalb oft mit hohen Renditezusagen angeboten werden. Zu den Herausgebern von Junkbonds gehören hoch verschuldete Unternehmen oder Schwellenländer, die sich nur auf diesem Wege und zu derart hohen Zinssätzen Geld auf dem Kapitalmarkt beschaffen können. Im angloamerikanischen Raum, in dem Junkbonds stärker verbreitet sind, werden sie oft zur Fremdfinanzierung von Unternehmenseinkäufen eingesetzt.
Für Privatanleger eignen sich Junkbonds unter Umständen als Beimischung im Depot. Grundsätzlich gilt dabei: Je höher die versprochene Rendite, desto größer ist auch das Ausfallrisiko der Papiere. Aufschluss über die Bonität von Junkbonds geben Ratingagenturen.
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