Wissensbibliothek

Wogegen hilft Ysop?

Ein Tee aus Blüten und Blättern des Ysop (Hyssopus officinalis ssp. officinalis) wirkt schleimlösend, blutreinigend und hilft bei Husten und Bronchitis. Darüber hinaus wurden dem Kraut einst noch zahlreiche weitere Wirkungen zugeschrieben: Schon in der Bibel wird Ysop als heilige Pflanze verehrt. Es diente früher als Reinigungsmittel für Aussätzige und Leute, die mit einem Leichnam in Berührung gekommen waren. Auch der essiggetränkte Schwamm, mit dem Jesus am Kreuz gelabt worden ist, soll auf einem Ysopstängel gesteckt haben. Nach einer alten Überlieferung soll das Verbrennen eines Ysopzweiges die Luft im Haus nach einem Streit und bösen Worten wieder reinigen.

Ysop ist im Osten bis in das Altaigebiet, im Süden bis zum Nordiran und im Norden bis in die Südalpen und bis Südfrankreich verbreitet. Aber auch in den Weinbaugebieten Mitteleuropas kommt das stattliche Kraut, das in einem schönen kräftigen und lebhaften Blauton blüht, vor.

Erstkontakt, Außerirdische
Wissenschaft

„Die Gefahren gehen vor allem von uns Menschen aus“

Der Soziologe Andreas Anton über die Notwendigkeit, sich auf den Kontakt mit Außerirdischen vorzubereiten. Das Gespräch führte RÜDIGER VAAS Herr Dr. Anton, ist Exosoziologie nicht Eskapismus angesichts von Kriegen oder Klimakatastrophen?  Das eine schließt das andere natürlich nicht aus. Die großen Probleme der Welt sollten uns...

Gehirn
Wissenschaft

Auf der Stresswelle

  Was mit wenigen Hormonmolekülen im Hypothalamus beginnt, vervielfacht sich zu einer Cortisol-Flut, die unseren Körper überschwemmt. von SIGRID MÄRZ Mit gerade einmal vier Gramm ist der Hypothalamus ein Leichtgewicht, vor allem im Vergleich zum Gehirn insgesamt, das es auf etwa 1,4 Kilogramm bringt. Und dennoch enthält dieser...

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