Lexikon
Karpfenteichwirtschaft
Nutzung von künstlich angelegten, absperr- sowie ablassbaren Teichen zur Produktion von Karpfen. Laichfische lässt man in kleinen, flachen und daher gut durchwärmten Teichen natürlich ablaichen; die Laichabgabe ist durch Hormoninjektionen beeinflussbar; Eizahl 200 000–700 000. Jungfische werden in größere Vorstreckteiche übergeführt, danach in die mehrere ha großen Abwachsteiche, in denen sie im dreijährigen Umtrieb unter Verwertung der natürlichen Nahrung im Teich (insbesondere Kleintiere) zu Speisefischen heranwachsen. Bei extensiver Bewirtschaftung können Erträge von 50–150 kg pro ha, bei intensiver Bewirtschaftung Erträge bis 600 kg und mehr pro ha erzielt werden. Hauptgebiete der Karpfenteichwirtschaft in Deutschland sind Bayern (Aischgrund, Dinkelsbühl, Oberpfalz) sowie Sachsen, hier vor allem die Oberlausitz. Aquakultur.
Wissenschaft
News der Woche 19.09.2025
Der Beitrag News der Woche 19.09.2025 erschien zuerst auf wissenschaft.de.
Wissenschaft
Komplexe Tätowierungen auf Mumien in Peru entdeckt
Tattoos sind ein uralter und bis heute beliebter Körperschmuck. In der präkolumbischen Chancay-Kultur in Südamerika hatten sie offenbar eine größere Bedeutung als bislang gedacht. Denn auf der Haut von rund 1 200 Jahre alten Mumien aus Peru haben Forschende feingliedrige Tätowierungen aus komplexen Mustern entdeckt. Die Tinte war...