Lexikon
Kobạn-Kultur
spätbronze- und früheisenzeitliche Kultur im Kaukasus (11.–4. Jahrhundert v. Chr.), benannt nach dem Gräberfeld Koban bei Ordschonikidse. Sie ist gekennzeichnet durch eine sesshafte Bevölkerung, die Ackerbau und Schafzucht betrieb. Gräberfelder (Flachgräber und Kurgane) mit Steinkisten enthalten Einzelbestattungen in Hockerstellung. Die reichen Funde in den Gräbern (Männern gab man Bronzebeile und -dolche, Pferdezaumzeug, Bronzegefäße und Trachtzubehör wie Nadeln, Fibeln u. a. mit; bei Frauen fand man Anhänger, Nadeln, Ringe, Halsschmuck) zeigen eine starke Besitzdifferenzierung.
Wissenschaft
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Fledermäuse können in großen Schwärmen aus tausenden Tieren auf engem Raum fliegen, ohne dabei in der Luft zusammenzustoßen. Wie ihnen das gelingt, haben nun Biologen herausgefunden. Demnach passen die Tiere sowohl ihre Flugbewegungen als auch die Rufe ihrer Echoortung an die herausfordernde Situation beim abendlichen...
Wissenschaft
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