Lexikon
Kobạn-Kultur
spätbronze- und früheisenzeitliche Kultur im Kaukasus (11.–4. Jahrhundert v. Chr.), benannt nach dem Gräberfeld Koban bei Ordschonikidse. Sie ist gekennzeichnet durch eine sesshafte Bevölkerung, die Ackerbau und Schafzucht betrieb. Gräberfelder (Flachgräber und Kurgane) mit Steinkisten enthalten Einzelbestattungen in Hockerstellung. Die reichen Funde in den Gräbern (Männern gab man Bronzebeile und -dolche, Pferdezaumzeug, Bronzegefäße und Trachtzubehör wie Nadeln, Fibeln u. a. mit; bei Frauen fand man Anhänger, Nadeln, Ringe, Halsschmuck) zeigen eine starke Besitzdifferenzierung.
Wissenschaft
Depression: Frühe Behandlung kann Schlimmeres verhindern
Wer an einer Depression erkrankt ist, hat häufig einen langen, anstrengenden Weg zurück in die Gesundheit vor sich. Bisher finden Diagnose und Therapie zudem oft erst bei eindeutigen, schwereren Symptomen statt. Doch was wäre, wenn sich Depressionen schon weit früher „im Keim ersticken“ ließen? Eine Metastudie hat nun ergeben,...
Wissenschaft
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„Erstens kommt es anders, und zweitens als man denkt.“ Diese Formulierung stammt von Wilhelm Busch, der damit die Erwartungen des 19. Jahrhunderts poetisch auf den Punkt gebracht hat. Damals wurde Wissenschaft zum Beruf, was für den Soziologen Max Weber bedeutete, dass die Welt berechenbar und damit entzaubert wurde. Dies geschah...
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