Lexikon

Kobn-Kultur

spätbronze- und früheisenzeitliche Kultur im Kaukasus (11.4. Jahrhundert v. Chr.), benannt nach dem Gräberfeld Koban bei Ordschonikidse. Sie ist gekennzeichnet durch eine sesshafte Bevölkerung, die Ackerbau und Schafzucht betrieb. Gräberfelder (Flachgräber und Kurgane) mit Steinkisten enthalten Einzelbestattungen in Hockerstellung. Die reichen Funde in den Gräbern (Männern gab man Bronzebeile und -dolche, Pferdezaumzeug, Bronzegefäße und Trachtzubehör wie Nadeln, Fibeln u. a. mit; bei Frauen fand man Anhänger, Nadeln, Ringe, Halsschmuck) zeigen eine starke Besitzdifferenzierung.
Herz
Wissenschaft

»Dieser Perspektivwechsel ist längst überfällig«

Julia Sacher und Jellina Prinsen erforschen, wie sich hormonelle Schwankungen auf die Herz- und Gehirngesundheit von Frauen auswirken. Das Gespräch führte ALINA WOLF Prof. Julia Sacher, hat der Menstruationszyklus einen messbaren Einfluss auf das Gehirn? Sacher: Ja. Studien zeigen, dass hormonelle Veränderungen im Zyklusverlauf...

Wissenschaft

Dem skurrilen Sexualparasitismus auf der Spur

Die winzigen Männchen wachsen an den Weibchen fest und können dadurch allzeit ihre Rolle erfüllen. Wann und warum dieses skurrile Fortpflanzungssystem bei den Tiefsee-Anglerfischen entstanden ist, beleuchtet nun eine Studie. Die Rekonstruktion der Entwicklungsgeschichte dieser bizarren Meerestiere verdeutlicht, dass der...

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