Lexikon
Kreisbewegung
Sonderfall einer Zentralbewegung. Wirkt auf einen bewegten Massenpunkt ständig eine Kraft, die auf einen festen Punkt gerichtet ist u. deren Betrag konstant bleibt, so führt er eine Kreisbewegung aus. Die Bewegung lässt sich durch den Bahnradius r, den überstrichenen Zentriwinkel φ u. die zeitliche Änderung dieses Winkels φ, die Winkelgeschwindigkeit ω beschreiben. Ist die Winkelgeschwindigkeit zeitlich konstant, so spricht man von einer gleichförmigen Kreisbewegung. Läuft in diesem Fall der Massepunkt mit der Drehzahl (Frequenz) ν um, so gilt für die Winkelgeschwindigkeit φ = 2 π ν = ω, ω heißt auch Kreisfrequenz. Die Geschwindigkeit des Massepunktes auf der Kreisbahn (Bahngeschwindigkeit) hat den Betrag v = ω · r. Um den Körper der Masse m auf die Kreisbahn zu zwingen, ist die Zentripetalkraft vom Betrag F = m ω 2 · r notwendig. Ein mitrotierender Beobachter stellt am Massepunkt eine radial nach außen gerichtete Kraft fest, die Zentrifugalkraft. Sie ist eine Trägheitskraft u. hat den gleichen Betrag wie die Zentripetalkraft.
Wissenschaft
Urzeit-Raubtier aus Namibia
Mehr als 40 Millionen Jahre vor den ersten Dinosauriern lebte ein furchteinflößendes Raubtier in kalten, sumpfigen Gewässern: In Namibia haben Forschende Fossilien eines etwa 2,50 Meter großen, salamanderartigen Urzeitwesens entdeckt, dessen flacher Schädel mit kräftigen Reißzähnen bestückt war. Der Fund ist gleich in mehrfacher...
Wissenschaft
Freundeskreis gibt Jungen Mathe-Selbstvertrauen
Jungen schätzen ihre Mathefähigkeiten oft höher ein als Mädchen – auch wenn sich die objektiven Leistungen nicht unterscheiden. Doch welche Faktoren tragen zu diesen unterschiedlichen Selbsteinschätzungen bei? Eine Studie hat nun einen bisher wenig beachteten Faktor identifiziert: den Vergleich mit Gleichaltrigen. Demnach...