Wahrig Herkunftswörterbuch
Teleskop
Viele Wörter des Deutschen werden mit der ursprünglich
griech.
Vorsilbe tele– „weit, fern“ gebildet. Im optischen Bereich wird ein solches Wort, nämlich Teleobjektiv „Objektiv für weit entfernte Gegenstände“, oft so verkürzt, dass es (in der Form Tele) ganz mit diesem Präfix übereinstimmt. Im optischen Bereich angesiedelt ist auch das Teleskop, mit dem man weit entfernte Sterne so betrachten kann, dass sie nah erscheinen. Das Wort, das aus tele– und skopein „sehen, schauen“ besteht, dient den Astronomen seit dem frühen 17. Jahrhundert als Fernrohr. Als einer der möglichen Erfinder des Teleskops gilt der deutsch–niederländische Brillenmacher Hans Lipperhey, der um 1608 ein solches Gerät herstellte. Dieses bezeichnet man auch als Holländisches oder Galilei'sches Fernrohr – der italienische Astronom Galileo Galilei entwickelte nämlich angeblich ohne Kenntnis der Erfindung Lipperheys kurze Zeit später ein fast baugleiches Modell. Heutige Teleskope sind aber mit den damaligen Fernrohren aufgrund ihrer enormen Größe kaum zu vergleichen.
Wissenschaft
Elektrostimulation bringt den Darm in Schwung
Ist die Kommunikation zwischen Gehirn und Verdauungssystem gestört, kann es zu schwerwiegenden Magen-Darm-Problemen kommen. Dazu zählen gegensätzliche Symptombilder wie Verstopfung und Stuhlinkontinenz. In allen Fällen soll eine elektrische Stimulation der beteiligten Nerven Abhilfe schaffen. Unklar war allerdings bisher, welche...
Wissenschaft
Der Gag der Pauli-Maschine
Der Physiker Wolfgang Pauli (1900–1958) wurde vor allem durch seine Pionierleistungen im Bereich der Quantenmechanik berühmt: Für das von ihm formulierte Pauli-Prinzip erhielt er 1945 den Nobelpreis. Es besagt, dass Elektronen oder andere Fermionen (Teilchen mit halbzahligem Spin) sich in ihren Quantenzahlen unterscheiden müssen...