Lexikon
Labyrịnthwelse
ClariidaeFamilie aus der Ordnung der Welsartigen (Siluriformes). Labyrinthwelse haben eine dicke, schuppenlose Haut, Stacheln an den Brustflossen, häufig mit einer Giftdrüse; die meisten Arten besitzen eine Fettflosse. Labyrinthwelse haben ein zusätzliches Atmungsorgan aus verzweigten Luftsäcken; durch Luftatmung können sie auch in Gewässern mit sehr geringem Sauerstoffgehalt überleben. Trocknen Gewässer aus, können einige Arten sogar über Land wandern („walking catfish“), andere graben sich wie die Lungenfische in feuchten Bodenschlamm ein. Labyrinthwelse sind in Südostasien beheimatet, wenige Arten in Westafrika; z. T. wichtige Wirtschaftsfische.
Wissenschaft
Wozu ein neuer Super-Teilchenbeschleuniger?
Die Europäische Organisation für Kernforschung CERN nahe Genf in der Schweiz verfügt mit dem Large Hadron Collider (LHC) seit 2008 über den leistungsstärksten Teilchenbeschleuniger der Welt. Doch inzwischen arbeiten die Teilchenphysiker längst an den Plänen für ihr nächstes Spielzeug: den „Future Circular Collider“ (FCC). Er soll...
Wissenschaft
Aufräumen im Orbit
Geckofüße, Traktorstrahlen und Tankstellen im All: wie Raumfahrtingenieure den Müll im Erdorbit bekämpfen wollen – und warum Reparieren manchmal besser ist als Wegwerfen. von KAI DÜRFELD Ein faustgroßes Metallstück zieht in 500 Kilometern Höhe lautlos seine Bahn: winzig – und doch gefährlich. Bei einem Tempo von 28.000 Kilometern...