Lexikon
Labyrịnthwelse
ClariidaeFamilie aus der Ordnung der Welsartigen (Siluriformes). Labyrinthwelse haben eine dicke, schuppenlose Haut, Stacheln an den Brustflossen, häufig mit einer Giftdrüse; die meisten Arten besitzen eine Fettflosse. Labyrinthwelse haben ein zusätzliches Atmungsorgan aus verzweigten Luftsäcken; durch Luftatmung können sie auch in Gewässern mit sehr geringem Sauerstoffgehalt überleben. Trocknen Gewässer aus, können einige Arten sogar über Land wandern („walking catfish“), andere graben sich wie die Lungenfische in feuchten Bodenschlamm ein. Labyrinthwelse sind in Südostasien beheimatet, wenige Arten in Westafrika; z. T. wichtige Wirtschaftsfische.
Wissenschaft
Die wilde Geschichte der Milchstraße
Karambolagen, Kannibalismus und Kreationen – von Zwergen, Riesen und der Entstehung unserer kosmischen Heimat. von RÜDIGER VAAS Astronomen ergeht es so wie den meisten Menschen: Oft ist eine Situation nur deshalb schwierig, weil man mitten drin steckt und die Übersicht fehlt. Allerdings ist das wissenschaftliche Problem ungleich...
Wissenschaft
Wie sich das Bärengebiss entwickelt hat
Ob sich ein Säugetier üblicherweise von Pflanzen oder von Fleisch ernährt, erkennt man üblicherweise am Gebiss. Beispielsweise sind bei Pflanzenfressern die hintersten Backenzähne typischerweise größer als die vorderen; bei Fleischfressern ist es andersherum. Doch Bären weichen von diesem Muster ab. Bei ihnen ist meist der zweite...