Lexikon
Lärmschäden
Gesundheitsbeeinträchtigungen durch Einwirkung störender Geräusche. Dabei ist wesentlich, dass auch Lärmgewöhnung nicht vor Lärmschäden schützt. Lärm wirkt stets als Stress und führt, abgesehen von direkten Schädigungen des Gehörorgans (Lärmschwerhörigkeit), über das vegetative Nervensystem zu neuro-hormonalen Fehlsteuerungen mit verschiedenen funktionellen, u. U. auch organischen Manifestationen. Insbesondere lang andauernder Lärm führt u. a. zu Nervosität, Herz- und Kreislaufbeschwerden, Verdauungsstörungen, Schlaflosigkeit, Kopfschmerzen und allgemeine Leistungsabnahme. Nach den Richtlinien des Deutschen Arbeitsrings für Lärmbekämpfung werden 3 Grade von Lärmschäden unterschieden: 1. Belästigung durch Lärm (mit Beeinträchtigung des körperlichen und seelischen Wohlbefindens), 2. Gesundheitsgefährdung (u. U. mit Leistungsminderung), 3. Gesundheitsschädigung (mit objektiv nachweisbaren Störungen).
Wissenschaft
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Kompakte Wehre versperren vielen Fischen den Weg ins Laichgewässer. Durchlässige Rampen können ihnen wieder einen Zugang verschaffen. von KLAUS ZINTZ Das Wasser fließt schnell zwischen den großen Steinen der flachen Rampe hindurch, Luftblasen wirbeln ständig von der Oberfläche in tiefere Wasserschichten. Eine Bachforelle schwimmt...
Wissenschaft
Klimarettung wäre so einfach
Die Welt wird die Pariser Klimaziele verfehlen: eine bittere Wahrheit, aber kein Grund zum Verzagen. Ein Essay des Klimaforschers Mojib Latif. Der Klimawandel in Form der globalen Erwärmung ist in vollem Gang. Die durchschnittlichen Temperaturen an der Erdoberfläche sind seit dem Beginn der Industrialisierung infolge des...
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