Lexikon
Lärmschäden
Gesundheitsbeeinträchtigungen durch Einwirkung störender Geräusche. Dabei ist wesentlich, dass auch Lärmgewöhnung nicht vor Lärmschäden schützt. Lärm wirkt stets als Stress und führt, abgesehen von direkten Schädigungen des Gehörorgans (Lärmschwerhörigkeit), über das vegetative Nervensystem zu neuro-hormonalen Fehlsteuerungen mit verschiedenen funktionellen, u. U. auch organischen Manifestationen. Insbesondere lang andauernder Lärm führt u. a. zu Nervosität, Herz- und Kreislaufbeschwerden, Verdauungsstörungen, Schlaflosigkeit, Kopfschmerzen und allgemeine Leistungsabnahme. Nach den Richtlinien des Deutschen Arbeitsrings für Lärmbekämpfung werden 3 Grade von Lärmschäden unterschieden: 1. Belästigung durch Lärm (mit Beeinträchtigung des körperlichen und seelischen Wohlbefindens), 2. Gesundheitsgefährdung (u. U. mit Leistungsminderung), 3. Gesundheitsschädigung (mit objektiv nachweisbaren Störungen).
Wissenschaft
Ab durch die Röhre
Eine neue Ära des Gütertransports steht in der Schweiz in den Startlöchern. Vom Versand bis zur Feinverteilung sollen die Güter unterirdisch und von der Bevölkerung unbemerkt ihren Bestimmungsort erreichen – und damit den Lkw-Verkehr auf den Hauptverkehrsadern reduzieren. von CHRISTIAN BERNHART Das Leitmotiv „Es gibt viel Platz...
Wissenschaft
Ur-Reptilien schon vor 355 Millionen Jahren
In Australien haben Forschende fossile Klauenabdrücke entdeckt, die ein neues Licht auf die Evolution der Landwirbeltiere werfen. Demnach entstand die Tiergruppe der Amnioten, zu der Reptilien, Vögel und Säugetiere zählen, wahrscheinlich mindestens 35 Millionen Jahre eher als angenommen. Untermauert wird der Befund von weiteren...