Wissensbibliothek
Wie war Wallensteins Verhältnis zum Kaiser?
Er war praktisch ein unverzichtbarer Verbündeter des Kaisers. Als sich Dänemark 1625 mit dem Niedersächsischen Bund gegen Kaiser Ferdinand II. und die katholische Liga verbündete, kam Wallenstein für die Anwerbung eines 40000 Mann starken kaiserlichen Heeres auf. Damit erhielt der Kaiser eine Streitmacht, die ihn von den Truppen der Liga unabhängig machte – aber gleichzeitig abhängig von seinem Oberbefehlshaber. 1626 schlug Wallenstein den protestantischen Söldnerführer Graf Mansfeld bei Dessau und drängte ein Jahr später die Dänen bis nach Nordjütland zurück. Nach dem Frieden von Lübeck (1629) belehnte der Kaiser den Heerführer mit dem Fürstentum Mecklenburg.
Ein Bluttest für das Chronische Erschöpfungssyndrom
Das Chronische Erschöpfungssymptom bedeutet für Betroffene oft eine extreme Einschränkung ihrer Lebensqualität, ist aber medizinisch bisher schwer zu diagnostizieren. Wegen der oft unspezifischen Symptome dauert es oft Monate bis Jahre, bis Patienten ihre Diagnose erhalten. Nun haben Forschende einen Bluttest entwickelt, der...
Von Selbstkorrektur und Fehlerkultur
Was ist das Schlimmste, das jemandem in der Forschung widerfahren kann? Ganz weit oben steht sicherlich, dass ein Teammitglied gezielt Daten manipuliert und Ergebnisse fälscht. Ähnlich arg dürfte es sein, wenn plötzlich klar wird, dass das letzte Dutzend selbst veröffentlichter Forschungsartikel komplett auf falsch...