Lexikon
Ohrgeräusche
Tinnitusobjektiv nicht vorhandene, aber subjektiv wahrgenommene Geräusche im Ohr, die sich als Klingen, Zischen, Pfeifen, Brummen, Rauschen oder Sausen wiederkehrend oder ständig bemerkbar machen. Ohrgeräusche können bei Erkrankungen des Innen- oder Mittelohrs, bei Tubenkatarrh, Otosklerose, nach Lärmschädigung, bei Durchblutungsstörungen, Bluthochdruck, Menière-Krankheit, nach einem Hörsturz, als psychosomatisches Symptom bei übermäßiger Belastung oder aber ohne erkennbaren Grund auftreten. Bei anhaltenden Ohrgeräuschen muss die Ursache herausgefunden und behandelt werden. Ist keine Ursache erkennbar, muss man die Ohrgeräusche als gegeben hinnehmen, jedoch hängt das Ausmaß der empfundenen Störung stark von der Einstellung des Betroffenen zu seinem Tinnitus ab. Eine hilfreiche Behandlungsmethode ist die Tinnitus Retraining Therapie. Hierbei wird eine Umschulung hinsichtlich der Bewertung der Ohrgeräusche durchgeführt. Hilfe und weiterführende Informationen erhalten Betroffene auch von der Deutschen Tinnitus Liga, Sitz: Wuppertal.
Wissenschaft
Lebensbaustein aus dem All?
Ein Laborexperiment ahmt die Bedingungen in kalten galaktischen Molekülwolken nach. Dabei gelang der Nachweis von Glycerinsäure. von DIRK EIDEMÜLLER Eine der großen Fragen, die verschiedene Zweige der Naturwissenschaft verbindet, lautet: Woher stammen die Grundbestandteile des Lebens? Zwar kennen wir heute die grundlegenden...
Wissenschaft
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Die Klimakrise schreitet fast ungehindert voran. Die Ergebnisse der letzten Klimakonferenz COP30 sind so dürftig, dass man sie als „Ergebnisse“ unter Anführungszeichen setzen muss. Die Einzigen, die angesichts dieser Weltlage Grund haben, um mit einem Glas Sekt anzustoßen, sind die fossile Industrie und rechte und rechtsextreme...