Lexikon

Landschaftskunde

Landschaftslehre
Teilgebiet der Geographie, dient der Beschreibung und Erklärung konkreter Einzellandschaften sowie der theoretischen Verallgemeinerung verschiedener Landschaftstypen. Die Landschaftskunde untergliedert sich in folgende Teilgebiete: Die Landschaftsmorphologie untersucht Struktur und Gefüge landschaftsbestimmender Erscheinungen, während die Landschaftsökologie das Zusammenwirken der herrschenden Kräfte (Stoff- und Energiehaushalt) erforscht. Die Landschaftstypologie versucht Regelhaftigkeit und Gesetzmäßigkeiten landschaftlicher Einheiten zu charakterisieren, um somit einen Landschaftsvergleich zu ermöglichen. Die Landschaftschronologie (Entwicklungsgeschichte der Landschaft) befasst sich mit der Erklärung des heutigen Zustandes oder mit der Rekonstruktion historischer Stadien der Landschaftsentwicklung. Die Landschaftsgliederung versucht anhand der gewonnenen Erkenntnisse, die die oben genannten Teilgebiete vermitteln, die Erdoberfläche in naturräumliche Einheiten zu gliedern. Die Landschaftspflege ist ein angewandter Zweig der Landschaftskunde.
Higgs
Wissenschaft

Higgs-Hilfe für den Urknall?

Die Physik des Makrokosmos hängt eng mit der des Mikrokosmos zusammen. Das könnte erklären, warum unser Universum groß und gleichförmig wurde. von RÜDIGER VAAS Zeit ist relativ. Und die Urzeit des Universums ist nicht einfach vergangen, sondern immer noch präsent: zum Beispiel in jedem Kubikzentimeter Weltraum. Darin gibt es...

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Eine neue astronomische Studie förderte kürzlich pikante Informationen zutage: Im ewigen Eis des äußeren Sonnensystems kam es anscheinend vor einigen Milliarden Jahren zu einer heißen Liebschaft. Wer ist das auf frischer Tat ertappte Paar? Pluto und sein größter Mond Charon. Die beiden tiefgefrorenen Welten sorgen nicht nur dank...

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