Lexikon

Landschaftskunde

Landschaftslehre
Teilgebiet der Geographie, dient der Beschreibung und Erklärung konkreter Einzellandschaften sowie der theoretischen Verallgemeinerung verschiedener Landschaftstypen. Die Landschaftskunde untergliedert sich in folgende Teilgebiete: Die Landschaftsmorphologie untersucht Struktur und Gefüge landschaftsbestimmender Erscheinungen, während die Landschaftsökologie das Zusammenwirken der herrschenden Kräfte (Stoff- und Energiehaushalt) erforscht. Die Landschaftstypologie versucht Regelhaftigkeit und Gesetzmäßigkeiten landschaftlicher Einheiten zu charakterisieren, um somit einen Landschaftsvergleich zu ermöglichen. Die Landschaftschronologie (Entwicklungsgeschichte der Landschaft) befasst sich mit der Erklärung des heutigen Zustandes oder mit der Rekonstruktion historischer Stadien der Landschaftsentwicklung. Die Landschaftsgliederung versucht anhand der gewonnenen Erkenntnisse, die die oben genannten Teilgebiete vermitteln, die Erdoberfläche in naturräumliche Einheiten zu gliedern. Die Landschaftspflege ist ein angewandter Zweig der Landschaftskunde.
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Wissenschaft

Paradoxe Genome

Paradoxon. Ursprünglich entstammt der Begriff dem spätlateinischen Adjektiv „paradoxus“, das damals „unerwartet, überraschend“ meinte. Dass der Begriff des Paradoxons auch in den Naturwissenschaften gern verwendet wird, dürfte kaum verwundern. Schließlich widersprechen dort immer wieder mal neue Resultate ziemlich unerwartet den...

Kohlenstoff, Landwirtschaft, Klima
Wissenschaft

Wie Landwirtschaft das Klima schützt

Ackerbau und Viehhaltung gelten als ein wesentlicher Treiber des Klimawandels. Doch würde sie anders betrieben als bisher, könnte die Landwirtschaft im Gegenteil die Erderwärmung deutlich bremsen. von HARTMUT NETZ Vier Promille sollen es richten. Stiege der Humusgehalt aller landwirtschaftlichen Böden weltweit um nur vier...

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