Wissensbibliothek
Welche Vorstellungen hatten die Griechen vom »Paradies«?
Das erfahren wir aus der »Theogonie« des Hesiod. Danach lebte das erste, rein männliche Menschengeschlecht unter der Herrschaft des Kronos noch als »Brüder« der Götter. Alles Lebensnotwendige erhielten sie ohne Arbeit und Mühe von der Erde. Unsterblich waren sie zwar nicht, aber ihr von Krankheit und Alter verschontes Leben verbrachten sie mit Feiern und Tanz.
Auf dieses »goldene Zeitalter« folgte das »silberne« mit einem Geschlecht, das schon in weniger paradiesischen Umständen lebte. Zeus erwartete Opfer von den Menschen. Als sie das versäumten, beschloss er ihre Vernichtung und erschuf das dritte, das »eherne« Menschengeschlecht, eine wilde, kriegslüsterne Horde, die sich selbst ausrottete. Danach erschien das Geschlecht der Heroen, von denen einige starben, andere auf den Inseln der Seligen am Rande der Erde angesiedelt wurden. Auf sie folgte das fünfte Geschlecht, als das sich die Griechen selbst verstanden.
Die Blumen der Arktis
Arktische Pflanzen haben beeindruckende Strategien entwickelt, um unter extremen Bedingungen zu überleben – und sie verändern sich weiter, als Reaktion auf ein wärmeres Klima. von MARLENA ABRIL WEGNER Weiße, endlose Landschaften aus Eis und Schnee, gefrorene Meere – eine kalte Wüste. Das ist das Bild, das viele Menschen mit der...
Higgs-Hilfe für den Urknall?
Die Physik des Makrokosmos hängt eng mit der des Mikrokosmos zusammen. Das könnte erklären, warum unser Universum groß und gleichförmig wurde. von RÜDIGER VAAS Zeit ist relativ. Und die Urzeit des Universums ist nicht einfach vergangen, sondern immer noch präsent: zum Beispiel in jedem Kubikzentimeter Weltraum. Darin gibt es...