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Welche Vorstellungen hatten die Griechen vom »Paradies«?
Das erfahren wir aus der »Theogonie« des Hesiod. Danach lebte das erste, rein männliche Menschengeschlecht unter der Herrschaft des Kronos noch als »Brüder« der Götter. Alles Lebensnotwendige erhielten sie ohne Arbeit und Mühe von der Erde. Unsterblich waren sie zwar nicht, aber ihr von Krankheit und Alter verschontes Leben verbrachten sie mit Feiern und Tanz.
Auf dieses »goldene Zeitalter« folgte das »silberne« mit einem Geschlecht, das schon in weniger paradiesischen Umständen lebte. Zeus erwartete Opfer von den Menschen. Als sie das versäumten, beschloss er ihre Vernichtung und erschuf das dritte, das »eherne« Menschengeschlecht, eine wilde, kriegslüsterne Horde, die sich selbst ausrottete. Danach erschien das Geschlecht der Heroen, von denen einige starben, andere auf den Inseln der Seligen am Rande der Erde angesiedelt wurden. Auf sie folgte das fünfte Geschlecht, als das sich die Griechen selbst verstanden.
News der Woche 14.03.2025
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Überraschende Nahrung eines Urvogels
Er erinnert an einen Eisvogel – doch entgegen der bisherigen Annahme fraß der kleine Longipteryx vor 120 Millionen Jahren keine Fische oder Insekten, sondern Früchte. Dies geht aus zwei Fossilien des Urvogels hervor, bei denen sich Samenkörner im Magen erhalten haben. Möglicherweise war die Entwicklung seines ungewöhnlich langen...