Lexikon

Leclanché-Element

[
ləklãˈʃe:-; nach dem französischen Ingenieur G. Leclanché, * 1839,  1882
]
galvanisches Element, das aus einem Graphitstab, der von einem Zinkmantel umgeben ist, besteht; das Element enthält eine Ammoniumchlorid-Lösung (1030%) als Elektrolyt. Da die Spannung durch den an der Anode sich bildenden Wasserstoff rasch abfallen würde (Polarisation), wird der Kohlestab von einem mit Mangandioxid gefüllten Beutel umgeben. Das Mangandioxid dient als Depolarisator; es bindet den frei werdenden Wasserstoff bei seiner Entstehung. Bei den heute verwendeten Trockenelementen ist der Elektrolyt eingedickt. Die Klemmenspannung beträgt etwa 1,5 Volt.
Samuel Heiniger, Wendelin Stark
Wissenschaft

Sichere Depots für Wasserstoff

Wasserstoff, der etwa mit Solarstrom produziert wurde, über längere Zeit aufzubewahren, ist eine Herausforderung. Möglichkeiten dazu bieten Hohlräume in unterirdischen Salzstöcken – oder Eisenerz. von CHRISTIAN BERNHART(Eisenspeicher) und RALF BUTSCHER Am 9. Mai 2025 war es soweit: Auf einem Gelände bei Etzel, einem Teilort der...

Sasha Mendjan vom Institut für molekulare Biotechnologie in Wien gelang es, ein Herzorganoid zu züchten, das eine Herzkammer ausbildet und Flüssigkeit pumpt. ©Mendjan Lab/IMBA
Wissenschaft

Der simulierte Mensch

Obwohl Organoide nur ein paar Millimeter groß sind, lassen sich damit Krankheiten erforschen, Medikamente testen und Therapien verbessern.

Der Beitrag Der simulierte Mensch erschien zuerst auf wissenschaft.de...

Weitere Artikel aus dem Wahrig Herkunftswörterbuch

Weitere Artikel aus dem Vornamenlexikon