Lexikon
Leishmaniạsen
[
Leishmaniosenli:ʃ-; nach W. B. Leishman
]in tropischen und subtropischen Ländern vorkommende, durch Einzeller (Leishmanien) hervorgerufene Infektionskrankheiten, die durch die Stiche von Sandmücken übertragen werden. Zu den Leishmaniasen gehören die Hautleishmaniase (kutane Leishmaniase; früher als Aleppo- oder Orientbeule bezeichnet), die meist spontan heilt; Erreger: Leishmania tropica; die Kala-Azar, eine chronisch verlaufende Allgemeinerkrankung; Erreger: Leishmania donovani; sowie die mukokutane Leishmaniase Südamerikas, eine Haut- und Schleimhautleishmaniase (auch Espundia), die nur in Südamerika vorkommt und zu einer fortschreitenden entstellenden Zerstörung der Haut, Muskulatur und des Knorpels im Mund-Nasen-Rachen-Raum führt; Erreger: Leishmania brasiliensis.
Wissenschaft
Venus immer noch feurig
Neue Auswertungen alter Radardaten legen nahe: Auf unserer Nachbarwelt quoll noch vor drei Jahrzehnten Lava aus Vulkanen heraus. Die Venus könnte sogar aktiver sein als die Erde. von THORSTEN DAMBECK Anders als der Mars ist die Venus dauerhaft in eine dicke Schicht aus Wolken gehüllt. Jahrhundertelang konnte deshalb kein Fernrohr...
Wissenschaft
Ein verletzlicher Schutzschild
Meteoriten, kosmische Strahlung und abstürzende Satelliten – noch bietet unsere Lufthülle weitreichenden Schutz vor Gefahren aus dem Weltall. Doch sie ist fragil und muss ihrerseits geschützt werden. Von THORSTEN DAMBECK Der 15. Februar 2013 begann im russischen Ural für viele Menschen mit einem Schock: Ein greller Blitz...