Lexikon

Leukocỵten

[
griechisch
]
kernhaltige Zellen im Blut, die auch als weiße Blutkörperchen bezeichnet werden. Sie bilden eine uneinheitliche Gruppe von Zellen und werden in Granulocyten, Lymphocyten und Monocyten unterteilt. Alle Leukocyten entstehen aber im Knochenmark aus einer gemeinsamen Stammzelle und sind wichtige Bestandteile des Immunsystems. Die normale Leukocytenzahl liegt zwischen 4000 und 10 000 Zellen pro Kubikmillimeter Blut. Vor allem bei Infektionskrankheiten steigt die Anzahl der Leukocyten im Blut an. Auch der prozentuale Anteil der einzelnen Leukocytenarten an der Gesamtzahl der Leukocyten ändert sich während einer Krankheit in charakteristischer Weise, so dass man aus dem Differenzialblutbild Rückschlüsse auf das jeweilige Stadium einer Infektionskrankheit ziehen kann.
Illustration der tiefen Hirnstimulation des lateralen Hypothalamus, wie sie in der Studie eingesetzt wurde
Wissenschaft

Gehirnimplantat lässt teilgelähmte Menschen wieder laufen

Verletzungen des Rückenmarks führen oft zu Lähmungen und Gehproblemen. Nun haben Forscher überraschend herausgefunden, dass eine zuvor nicht mit Bewegungen assoziierte Gehirnregion an der Genesung beteiligt ist: der laterale Hypothalamus. Versuche mit Mäusen, Ratten und Menschen zeigten, dass der laterale Hypothalamus den...

Harder-Gletscher
Wissenschaft

Gewaltige Flut riss Krater in Grönlands Eisschild

Durch die globale Erwärmung taut der grönländische Eisschild. Das Schmelzwasser fließt dabei üblicherweise ins Meer. Mitunter kann es allerdings auch zerstörerische Kraft entfalten, wie nun eine Studie enthüllt. Satellitendaten zeigen, dass im Jahr 2014 ein unter der Eisschicht gelegener Schmelzwassersee mit solcher Wucht nach...

Weitere Lexikon Artikel

Mehr Artikel zu diesem Thema

Weitere Artikel aus dem Wahrig Herkunftswörterbuch