Lexikon
Leukocỵten
[
griechisch
]kernhaltige Zellen im Blut, die auch als weiße Blutkörperchen bezeichnet werden. Sie bilden eine uneinheitliche Gruppe von Zellen und werden in Granulocyten, Lymphocyten und Monocyten unterteilt. Alle Leukocyten entstehen aber im Knochenmark aus einer gemeinsamen Stammzelle und sind wichtige Bestandteile des Immunsystems. Die normale Leukocytenzahl liegt zwischen 4000 und 10 000 Zellen pro Kubikmillimeter Blut. Vor allem bei Infektionskrankheiten steigt die Anzahl der Leukocyten im Blut an. Auch der prozentuale Anteil der einzelnen Leukocytenarten an der Gesamtzahl der Leukocyten ändert sich während einer Krankheit in charakteristischer Weise, so dass man aus dem Differenzialblutbild Rückschlüsse auf das jeweilige Stadium einer Infektionskrankheit ziehen kann.
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