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LEXIKON

Lollobrgida

[
-dʒida
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Gina, italienische Filmschauspielerin, * 4. 7. 1928 oder 1927 Subiaco, Abruzzen; seit 1946 beim Film. Wurde als „Gina Nazionale“ das Filmidol Italiens der 1950er Jahre. Filme u. a.: „Fanfan, der Husar“ 1951; „Der Glöckner von Notre Dame“ 1956; „Hotel Paradiso“ 1965; „Les cent et une nuit“ 1994. Lollobrigida hat sich auch als Fotografin einen Namen gemacht.
Lollobrigida, Gina
Gina Lollobrigida
  • Deutscher Titel: Fanfan, der Husar
  • Original-Titel: FANFAN LA TULIPE
  • Jahr: 1951
  • Regie: Christian-Jaque
  • Drehbuch: Christian-Jaque, Henri Jeanson, René Wheeler, nach einer Idee von René Wheeler, René Fallet
  • Kamera: Christian Matras
  • Schauspieler: Gérard Philipe, Gina Lollobrigida, Olivier Hussenot, Nerio Bernardi
  • Auszeichnungen: Filmfestspiele Cannes 1952 für Regie, Silberner Bär Filmfestspiele Berlin 1952 für Film
Regisseur Christian-Jaque und Gina Lollobrigida werden mit dem temporeichen Abenteuerfilm »Fanfan, der Husar« über Nacht berühmt. Der Star des Films ist aber Gérard Philipe, der in aktionsreicher Manier das Genre treffsicher und charmant parodiert.
Die Zigeunerin Adeline (Gina Lollobrigida) prophezeit dem Schwerenöter Fanfan (Gérard Philipe), dass er die Königstochter heiraten wird. Als er sich nachts in das Schloss schleicht, um die Königstochter zu sehen, wird er entdeckt und zum Tode verurteilt. Adeline bittet für Fanfan um Gnade, da sie ihn liebt. Der König lässt sich erweichen, verlangt aber ihre Liebesdienste. Sie weist ihn ab und flieht ins Kloster. Fanfan inzwischen verliebt in Adeline rettet sie vor den Häschern des Königs und stiftet nebenbei heillose Unruhe hinter den feindlichen Linien, so dass er die Schlacht im Alleingang gewinnt. Der König adoptiert Adeline und gibt sie Fanfan zur Frau ihre Prophezeiung ist erfüllt.
Der Film wird ein großer Kassenerfolg und gibt dem Mantel-und-Degen-Film neue Impulse.
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