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LEXIKON

Die Schönen der Nacht

  • Deutscher Titel: Die Schönen der Nacht
  • Original-Titel: LES BELLES DE NUIT
  • Land: Frankreich
  • Jahr: 1952
  • Regie: René Clair
  • Drehbuch: René Clair
  • Kamera: Armand Thirard, Robert Juillard, Louis Née
  • Schauspieler: Gérard Philipe, Martine Carol, Gina Lollobrigida, Magali Vendeuil
Der Film »Die Schönen der Nacht« markiert die Rückkehr René Clairs zum eleganten Stil seiner frühen französischen Filme. Von 1940-1945 hatte Clair in den USA gearbeitet. »Die Schönen der Nacht« ist der dritte Film seit seiner Rückkehr.
Der mittellose Musiklehrer und Komponist Claude (Gérard Philipe) entflieht in Tagträumen dem deprimierenden nachbarlichen Alltagslärm. Er versetzt sich in andere, bessere Zeiten bewundert sich als gefeierter Pianist als Frauenliebhaber und als schlagkräftiger Held. Als die Träume sich jedoch in Alpträume verkehren in denen Claude großen Schwierigkeiten und Gefahren ausgesetzt ist, versucht er, sich mit der Realität anzufreunden. In seiner Nachbarin Suzanne erkennt er eine der Schönen aus seinen Träumen wieder. Von diesem zufälligen Zusammentreffen beseelt, erklärt er ihr seine Liebe, die Suzanne erwidert. Claude hat noch mehr Anlass zur Freude, als er am nächsten Tag erfährt, dass ein Opernhaus sich für eines seiner Werke interessiert. An Ort und Stelle wird seine Oper angenommen. In unterhaltsamer Form mit ironischen Untertönen stellt Clair Traum und Wirklichkeit gegenüber. Seine lebensbejahende Aussage wirkt aber nicht pathetisch oder sentimental, er trifft ein Lebensgefühl bzw. die geheimen Hoffnungen vieler Menschen in der Wiederaufbauzeit in Europa.
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