Wissensbibliothek

Sind alle Teile der Eibe giftig?

Ja, bis auf den roten Samenmantel sind alle Teile der Eibe giftig: 50 bis 100 Gramm Eibennadeln genügen angeblich, um einen Menschen zu töten. Verantwortlich für die toxische Wirkung ist das Taxin, eine Mischung verschiedener Alkaloide, das Herzstillstand hervorruft. Das Gift ist in allen Teilen des Baumes enthalten, auch in den Samen, nicht aber im roten Fleisch des becherförmigen Samenmantels, der die Samen umhüllt. Entfernt man diese, ist der klebrige, süßlich schmeckende Samenmantel sogar essbar. Im Alpenraum verarbeitete man ihn früher mancherorts sogar zu Mus. Auch Vögel, die von den leuchtend roten Beeren angelockt werden, können diese unbeschadet verzehren. Sie scheiden nämlich die Samen unversehrt wieder aus, die dann sofort zu keimen beginnen.

Eibengift wirkt nicht auf alle Lebewesen in gleicher Weise: Wiederkäuern wie Kühen oder Ziegen schaden Eibennadeln im Allgemeinen nicht und Rehe fressen Eibenzweige sogar besonders gern. Für Pferde dagegen ist eine Menge von etwa 500 Gramm bereits tödlich.

Phaenomenal_NEU.jpg
Wissenschaft

Unser unzuverlässiges Gedächtnis

Warum wir unseren Erinnerungen zuweilen nicht trauen können, erklärt Dr. med. Jürgen Brater. Polizisten können ein Lied davon singen: Was Augenzeugen eines Unfalls oder Verbrechens im Brustton der Überzeugung behaupten, gesehen zu haben, muss keinesfalls stimmen. Dazu sind unsere Erinnerungen viel zu fehlerhaft und störanfällig....

Konkurrenz
Wissenschaft

Wie wir mit Gruppenmitgliedern konkurrieren

Mitglieder einer sozialen Gruppe sind untereinander üblicherweise besonders kooperativ. Je nach Situation können sie einander aber auch zu schärferen Konkurrenten werden als gegenüber Personen außerhalb der Gruppe. Das zeigt eine Studie anhand von Verhaltensexperimenten. Standen Angehörige verschiedener nationaler, ethnischer...

Weitere Artikel aus dem Wahrig Herkunftswörterbuch

Weitere Artikel aus dem Vornamenlexikon