Lexikon
Lụre
[
die; altnordisch
]bronzenes Blasinstrument der Bronzezeit im südlichen und westlichen Ostseeraum. Die Röhre verläuft schwach konisch und trägt an der Schallöffnung eine durch Ziselierung oder Buckel verzierte Scheibe. Das Mundstück ähnelt dem der modernen Posaune. Die Länge beträgt mehr als 2 m. Auf Luren lassen sich die ersten 12 Naturtöne hervorbringen. Meist wurden zwei im Gegensinn gewundene Instrumente zusammen gefunden, was zu der Vermutung Anlass gab, dass die Luren Nachbildungen von ursprünglich als Hörner benutzten Stoßzähnen des Mammuts sind.
Wissenschaft
Gehst du gut, geht’s dir gut
Krankheiten wie Multiple Sklerose, Parkinson oder eine Herzschwäche machen sich im Gangbild bemerkbar. Das sorgt für erhebliche Mobilitätseinbußen, birgt aber auch Potenzial für neue Diagnoseverfahren und Therapiemöglichkeiten. von ROLF HEßBRÜGGE Fabian Horst von der Universität Mainz hat einen kostbaren Datenschatz...
Wissenschaft
Konfabulation statt Halluzination
An dieser Stelle ist in Ausgabe 09/2023 der große Physiker Arnold Sommerfeld schon einmal mit folgendem Satz zitiert worden, „In der Natur nimmt die Entropie die Rolle der Direktorin ein, die Energie aber nur die einer Buchhalterin“ (wobei das Original den Direktor und den Buchhalter als Männer angesprochen hat, was heute...