Lexikon
Mangụsten
einige näher verwandte Gattungen der Schleichkatzen. In den Trockensteppen Ost- und Westafrikas leben die Zebramangusten, Mungos, die in Trupps Termitenbauten bewohnen. Die Fuchsmangusten, Cynictis, leben kolonienweise in sandigen Gebieten Südafrikas. Sie sind fuchsähnlich, mit buschigem Schwanz. Die Hundemangusten, Bdeogale, leben unter Baumwurzeln in den Trockenwäldern Afrikas. Ihre Schnauze ist stumpf, der 40 cm lange Körper hochbeinig. Die Kongomangusten, Xenogale, sind die größten Mangusten, mit spitzer Schnauze, schwarzem Fell und buschigem Schwanz.
Zebramanguste
Zebramanguste
Zebramangusten sind tagaktive Tiere, die gesellig leben. Ihre Schlupfwinkel sind vor allem alte Termitenbauten oder selbstgegrabene Höhlen. Außer Kleintieren fressen sie auch Früchte.
© RCS Libri & Grandi Opere SpA Milano/Il mondo degli animali
Mungo (Indischer)
Indischer Mungo
Die Bewegungen der Indischen Mungos sind außerordentlich gewandt. Beim schnellen Laufen scheint ihr lang gestreckter Körper gleichsam dahinzugleiten, da man wegen ihrer Kurzbeinigkeit die Bewegung der Läufe nicht erkennt.
© RCS Libri & Grandi Opere SpA Milano/Il mondo degli animali
Wissenschaft
Bakterieller Kälteschutz für Würmer
Eine Symbiose mit Bakterien ermöglicht es drei Arten von Meereswürmern, in einer extremen Umwelt zu überleben: Dank bakterieller Kälteschutzproteine können die wechselwarmen Würmer das Meeressediment der Antarktis besiedeln. Das zeigt eine Studie anhand von Analysen des Erbguts und der Proteine der Würmer. Die Bakterien wiederum...
Wissenschaft
Gegen die Einbahnstraße
Keine Stadt ohne Sackgassen und Einbahnstraßen. Auch von der Evolution dachte man lange, dass sie viele Organismenlinien in Sackgassen und Einbahnstraßen geschickt habe. Tatsächlich scheint das jedoch viel weniger oft der Fall gewesen zu sein, als bislang vermutet. Über die „evolutionären Sackgassen“ des belgischen Paläontologen...