Lexikon

Marenbild

die Darstellung der Jungfrau Maria in der bildenden Kunst. Die wichtigsten Typen der Madonnendarstellung prägten sich in der byzantinischen Kunst aus. Die Blacherniotissa, die frontal stehende Gottesmutter, hält das Kind vor der Brust oder ist als „Madonna orans“ mit zum Gebet erhobenen Händen dargestellt; die Glykophilusa ist ein Halbfigurenbild der Madonna, die das Kind an die Wange drückt; die Galaktotrophusa nährt das Kind an ihrer Brust; die Nikopoia ist die thronende Maria mit dem Kind auf dem Schoß; die Hodegetria, die stehende Gottesmutter, hält das segnende Kind auf dem Arm.
Diese Typen lebten im Mittelalter fort; hinzu kamen im 13. Jahrhundert die eine Gemeinde von Gläubigen unter ihrem Mantel bergende Schutzmantelmadonna und im 14. Jahrhundert die Madonna auf der Mondsichel. Vor allem im 15. Jahrhundert gab es die schmerzhafte Mutter, die Mater dolorosa, die Pietà, die Madonna im Rosenhag und das Rosenkranzbild; daneben Szenenfolgen des Marienlebens.
Zecken (Rasterelektronenmikroskopie) bevorzugen Blutmahlzeiten. Sie können dabei Krankheiten übertragen.
Wissenschaft

Saugen und stechen

Manche Insekten haben es auf Pflanzensäfte abgesehen, andere bevorzugen Blutmahlzeiten. Forscher nutzen hochauflösende Kameras, um die filigranen Mundwerkzeuge zu untersuchen. von TIM SCHRÖDER An einem Januartag im Jahr 1862 überreicht ein Bote dem Naturforscher Charles Darwin eine kleine Kiste. Sie ist randvoll gefüllt mit...

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Wissenschaft

Der Nocebo-Effekt

„Der Glaube versetzt Berge“ lautet ein Sprichwort – und tatsächlich hat das, was man erwartet, oft einen erheblichen Einfluss auf das, was geschehen wird. Warum das auch in der Medizin so ist, erklärt Dr. med. Jürgen Brater. Ein Patient, der von einem Medikament oder einer Heilmethode überzeugt ist, gesundet schneller als einer,...

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