Lexikon

Minneallegorie

eine literarische Gattung des 14. Jahrhunderts, die im Rahmen einer Allegorie das Wesen der Minne behandelt; nach geistlichen Vorbildern von Gottfried von Straßburg in seinem Epos „Tristan und Isolt“ in die mittelhochdeutsche Literatur eingeführt. Die Eigenschaften der Liebenden und der Liebe werden personifiziert (Frau Minne, Frau Treue). Häufig wird die Liebeshandlung mit dem Bild einer Jagd wiedergegeben: der Liebende als Jäger, die Geliebte als Wild (z. B. „Die Jagd“ 1335/1340 von Hadamar von Laber).
Humanoide Figur mit Froskopf, trägt Anzug und Aktentasche, steht auf grauem Hintergrund, Text:
Wissenschaft

Autoren mit Sternchen

Kaum hat ein Forschungsteam alle Experimente erfolgreich abgeschlossen, steht oftmals bereits eine heikle Frage im Raum: In welcher Reihenfolge sollen die Forschenden bei der nun zu verfassenden Fachpublikation als Autoren genannt werden? Klar und meist unproblematisch ist, dass die Studienleiter als Seniorautoren ans Ende der...

Drei Chirurgen in OP-Kleidung, Masken und Schutzbrillen bei einer Operation.
Wissenschaft

Dem Gedächtnis auf der Spur

Ein gutes Gedächtnis hilft, Vokabeln, Formeln und Fakten zu behalten. Es formt außerdem unsere Persönlichkeit. Hirnforscher untersuchen seit Jahrzehnten seine Funktionsweise. Wir beleuchten ihre Fragen und bisherigen Antworten. von FRANK FRICK Hat das Gedächtnis seinen Sitz in einer bestimmten Gehirnregion? Nein. Dennoch gibt es...

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