Lexikon

Minneallegorie

eine literarische Gattung des 14. Jahrhunderts, die im Rahmen einer Allegorie das Wesen der Minne behandelt; nach geistlichen Vorbildern von Gottfried von Straßburg in seinem Epos „Tristan und Isolt“ in die mittelhochdeutsche Literatur eingeführt. Die Eigenschaften der Liebenden und der Liebe werden personifiziert (Frau Minne, Frau Treue). Häufig wird die Liebeshandlung mit dem Bild einer Jagd wiedergegeben: der Liebende als Jäger, die Geliebte als Wild (z. B. „Die Jagd“ 1335/1340 von Hadamar von Laber).
Feld, Wald, Bäume
Wissenschaft

Spurensuche aus der Luft

Luftbildarchäologen halten Ausschau nach verräterischen Merkmalen etwa in Getreidefeldern, um verborgene Baureste aufzuspüren. Dabei profitieren sie von den Effekten des Klimawandels. von ROLF HEßBRÜGGE Wenn Ronald Heynowski auf den Soziussitz der kleinen Ikarus- C42-Propellermaschine klettert, nimmt er neben einer...

Dopamin
Wissenschaft

Dopamin – ein Porträt

Rund um den Botenstoff Dopamin gibt es einige Mythen und Missverständnisse. Er ist viel mehr als ein „Glückshormon“. Er ist der Lehrmeister des Gehirns. von TOBIAS HÜRTER (Text) und RICARDO RIO RIBEIRO MARTINS (Illustrationen) Stellen Sie sich vor, Sie bummeln durch eine Fußgängerzone. Sie kommen an Schuhgeschäften, Kneipen und...

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