Lexikon
Allegorie
[
griechisch
]in Literatur und Kunst die bildliche Umschreibung eines Begriffs, Vorgangs oder Zustandes, meist durch Personifikation (z. B. Liebe als Amor, Tod als Sensenmann, Angst als Furie). In der Spätantike weit verbreitet, wird sie von Gottfried von Straßburg in die höfische Dichtung, um 1210, übernommen und spielte in der ausklingenden Ritterdichtung besonders als Minneallegorie eine große Rolle. Im Barock wurden Allegorien erneut beliebt.
Wissenschaft
Entscheidend ist, was hinten rauskommt
Es ist Sommer, unser Essen wird immer bunter, Obst und Gemüse übertreffen sich in ihrer Farbenpracht, und die Tafeln auf Grillfesten wirken wie barocke Gemälde. Wir lassen es uns schmecken, verdauen die Köstlichkeiten und scheiden aus, was übrig bleibt. Währenddessen passiert allerdings etwas Bemerkenswertes: denn egal wie...
Wissenschaft
Moose mit Turbo-Fotosynthese könnten die Landwirtschaft verändern
Wissenschaftler suchen seit langem nach Wegen, um Pflanzen so zu optimieren, dass sie mehr CO2 in Biomasse umwandeln. Nun haben Biologen entdeckt, dass eine Gruppe einzigartiger Landpflanzen, die Hornmoose, eine besonders effektive Form der Fotosynthese betreibt. Ihre Technik zur CO2-Fixierung könnte künftig durch gentechnische...