Lexikon

Mittelwald

alte, bereits im 16. Jahrhundert geregelte forstliche Betriebsart, von beschränkter Ausdehnung in Deutschland, sehr verbreitet in Frankreich; eine Mischpflanzung von häufiger geschlagenem und sich immer wieder erneuerndem Unterholz (z. B. Bergahorn, Hainbuche) und eingestreuten besser geformten Stämmen (z. B. Eiche), die das Oberholz bilden und einen wertvolleren Holzertrag liefern. Die gleichzeitige Erzeugung von Nutz- und Brennholz entsprach vor allem den bäuerlichen Bedürfnissen. Der deutsche Mittelwald ist im 19. Jahrhundert größtenteils in Hochwald umgewandelt worden.
Hainbuche
Hainbuche
Die Hainbuche, Carpinus betulus, gehört zu den Birkengewächsen. Die Pflanze wird gern als Heckenpflanze verwendet, da sie eine Beschneidung der Äste gut verträgt und leicht wieder ausschlägt
Fischer_NEU_02.jpg
Wissenschaft

Das Atom der Biologen

Anfang der 1930er-Jahre lauschte ein junger Mann namens Max Delbrück, der 1969 als Empfänger des Nobelpreises für Medizin gefeiert werden sollte, in Kopenhagen der Rede des großen Physikers Niels Bohr, die von „Licht und Leben“ handelte. Bohr machte darin den Vorschlag, man solle in der Biologie das Gleiche versuchen, das in...

forschpespektive_NEU.jpg
Wissenschaft

Aus Zwei mach Drei

Viele der heißesten Debatten in der Biologie werden über evolutionsbiologische Themen geführt. Bis heute ganz vorn mit dabei: die Mechanismen der Artbildung. Oder wie die Fachwelt sagt: Speziation. Ein Beispiel hatten wir an dieser Stelle bereits, als es um das ungelöste Dilemma ging, wie man den Begriff der biologischen Art...

Weitere Artikel aus dem Wahrig Herkunftswörterbuch

Weitere Artikel aus dem Vornamenlexikon