Lexikon
Mittelwald
alte, bereits im 16. Jahrhundert geregelte forstliche Betriebsart, von beschränkter Ausdehnung in Deutschland, sehr verbreitet in Frankreich; eine Mischpflanzung von häufiger geschlagenem und sich immer wieder erneuerndem Unterholz (z. B. Bergahorn, Hainbuche) und eingestreuten besser geformten Stämmen (z. B. Eiche), die das Oberholz bilden und einen wertvolleren Holzertrag liefern. Die gleichzeitige Erzeugung von Nutz- und Brennholz entsprach vor allem den bäuerlichen Bedürfnissen. Der deutsche Mittelwald ist im 19. Jahrhundert größtenteils in Hochwald umgewandelt worden.
Hainbuche
Hainbuche
Die Hainbuche, Carpinus betulus, gehört zu
den Birkengewächsen. Die Pflanze wird gern als Heckenpflanze verwendet,
da sie eine Beschneidung der Äste gut verträgt und leicht wieder
ausschlägt
© Dr. Gisela Benecke, Gütersloh
Wissenschaft
Das vernetzte Gehirn
Wie Nervenzellen verschaltet sind, bestimmt darüber, wie wir wahrnehmen und denken. von SUSANNE DONNER Wieso weiß ich, wer ich bin? Auch renommierte Neurowissenschaftler müssen bei der Beantwortung dieser einfachen Frage bisher in Teilen immer noch passen. Sie gehen zwar davon aus, dass die Information darüber, wie man heißt, in...
Wissenschaft
Kosmologie im Härtetest
Bringen junge helle Galaxien das Standardmodell vom Universum in Erklärungsnot? von RÜDIGER VAAS Wir erahnen die Unermesslichkeit unserer Unwissenheit, wenn wir die Unermesslichkeit des Sternenhimmels betrachten“, sagte der Philosoph Karl Popper 1960 in einem Vortrag in London. Das James Webb Space Telescope (JWST) späht seit...