Lexikon

Mittelwald

alte, bereits im 16. Jahrhundert geregelte forstliche Betriebsart, von beschränkter Ausdehnung in Deutschland, sehr verbreitet in Frankreich; eine Mischpflanzung von häufiger geschlagenem und sich immer wieder erneuerndem Unterholz (z. B. Bergahorn, Hainbuche) und eingestreuten besser geformten Stämmen (z. B. Eiche), die das Oberholz bilden und einen wertvolleren Holzertrag liefern. Die gleichzeitige Erzeugung von Nutz- und Brennholz entsprach vor allem den bäuerlichen Bedürfnissen. Der deutsche Mittelwald ist im 19. Jahrhundert größtenteils in Hochwald umgewandelt worden.
Hainbuche
Hainbuche
Die Hainbuche, Carpinus betulus, gehört zu den Birkengewächsen. Die Pflanze wird gern als Heckenpflanze verwendet, da sie eine Beschneidung der Äste gut verträgt und leicht wieder ausschlägt
Gehirn und Musik
Wissenschaft

Warum manche Menschen keine Freude an Musik empfinden

Musik kann uns emotional berühren, zum Tanzen animieren und soziale Beziehungen fördern. Doch manche Menschen lassen die Klänge kalt – obwohl ihr Gehör intakt ist und sie in anderen Bereichen durchaus Freude empfinden. Studien zeigen, dass bei diesen „musikalischen Anhedonisten“ die Verbindung zwischen der Hörrinde und den...

Organoide sind wenige Millimeter große 3D-Zellkultursysteme. Sie können im Labor jahrelang wachsen. ©Labor von Mina Gouti, Pablo Castagnola, Max Delbrück Center
Wissenschaft

Gehirn aus der Petrischale

Die Hirnforscher nutzen Organoide, um zumindest Teile der Entwicklung des Gehirns verfolgen zu können.

Der Beitrag Gehirn aus der Petrischale erschien zuerst auf wissenschaft.de.

Weitere Artikel aus dem Wahrig Herkunftswörterbuch

Weitere Artikel aus dem Vornamenlexikon