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LEXIKON

Montignac-Methode

[montiˈŋjak-]
Ernährungskonzept zur Gewichtsreduktion und zur Förderung der Gesundheit, das nicht die Kalorienmenge begrenzt, sondern vor allem auf dem glykämischen Index (GI) aufbaut. Einfache Kohlenhydrate mit hohem GI wie Zucker, Weißbrot oder Nudeln, die einen raschen und hohen Blutzuckeranstieg bewirken, sollen möglichst durch komplexe Kohlenhydrate mit niedrigem GI wie Vollkornprodukte ersetzt werden, um eine verstärkte Insulinausschüttung („Hyperinsulinismus“) zu vermeiden. Dieser „Hyperinsulinismus“ führt zur Speicherung von Fett und hemmt den Fettabbau, überschüssige Kohlenhydrate werden in Fett umgewandelt und ebenfalls gespeichert. So soll es zur Gewichtszunahme kommen. Ernährungswissenschaftler halten die Kalorienmenge bei Gewichtsproblemen jedoch für entscheidend.
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