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Welche Themen stehen im Zentrum des höfischen Romans?
Die Legenden um den keltischen König Artus, beschrieben durch Geoffrey von Monmouth in seiner »Geschichte der Könige von Britannien« (1139), bildeten den Themenkreis, aus dem der höfische Roman des hohen Mittelalters seine Stoffe schöpfte. Im Mittelpunkt des höfischen Romans steht idealtypisch ein Held, der die widersprüchlichen Anforderungen des Rittertums – zwischen Vasallendienst für den Lehensherrn und persönlicher Entwicklung (»Minnedienst« für die idealisierte, hoch stehende Dame) – in Einklang zu bringen versucht. In Prüfungen (»aventiuren«), die der archetypischen Struktur der »Fahrt ins Ungewisse« oder Suche (französisch »queste«) folgen, muss er sich bewähren: Erec, der nach der Hochzeit mit Eneide seine Pflichten als Ritter versäumt, Iwein (Yvain), der durch seine Aventüren die Gattin Laudine vernachlässigt, oder Parzival (Perceval), der erst nach mehreren Anläufen den Gral erringt.
Wie KI unsere Kreativität beeinflusst
Kreativität gilt als typisch menschliche Eigenschaft. Doch auch große Sprachmodelle wie ChatGPT, die auf Künstlicher Intelligenz beruhen, können inzwischen Geschichten verfassen, die teils als kreativer wahrgenommen werden als menschliche Werke. Wie beeinflusst KI unsere Kreativität? Können Autoren, die sich von KI unterstützen...
Wie geht es unseren Kindern?
Mehrere Studien zeichnen ein deutliches Bild von der psychischen Verfassung der jungen Generation in Zeiten der Pandemie und davor. Die Risiken für Probleme sind demnach ungleich verteilt. von EVA TENZER Vor der Pandemie gab es Hoffnung: Studien verzeichneten bei der psychischen Gesundheit von Kindern und Jugendlichen einen...